Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Barrierefreies Web 2.0 - Zugang für alle ?!

26.04.2007
Web 2.0 ist zweifellos zu einem Modewort geworden. Von vielen zu einem neuen Hype stilisiert, hält sich das Thema hartnäckig in der Berichterstattung. Web 2.0 gilt als Oberbegriff für eine Reihe interaktiver Techniken und Dienste des Internets und beschreibt dabei vor allem ein neuartiges Verhalten der Nutzer.

Denn das Konzept von Web 2.0 basiert auf dem Prinzip des "Mitwirkens": Indem der vormals passive Nutzer selbst Inhalte wie beispielsweise Weblogs bereitstellt, wird er vom Medienkonsumenten zum Produzenten. Das klassische Internet mit seinen statischen Websites verlagert sich hin zu einem dynamischen "Social Web". Wie aber können wirklich alle Nutzer an den neuen technologischen und auch gesellschaftlichen Entwicklungen teilhaben, ohne dass bestimmte Gruppen von den Inhalten ausgeschlossen werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des 6. Kongresses für Barrierefreies E-Government, den das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. am 20. Juni 2007 in Darmstadt veranstaltet.

Im Rahmen von Web 2.0 setzen Anbieter heute immer häufiger Webinhalte ein, die sich je nach Internet-Nutzer ständig verändern. Ein Problem steht deshalb heftig in der Diskussion: Wie können diese dynamischen Seiten so gestaltet werden, dass wirklich alle Nutzer Zugang zu den Inhalten haben? Auf dem 6. Kongress zum Thema Barrierefreies E-Government zeigen renommierte Experten in Ihren Vorträgen, wie sich das Web 2.0 mit Barrierefreiheit verbinden lässt. Sie erläutern die neuen Technologien und machen deutlich, mit welchen Barrieren bestimmte Nutzergruppen wie beispielsweise Blinde oder Sehbehinderte zu kämpfen haben. Zugleich zeigen sie die Risiken und Chancen eines barrierefreien Web 2.0 und stellen Anwendungen und Lösungen vor.

In verschiedenen Workshops können die Teilnehmer zudem beispielsweise lernen, wie durch den richtigen Einsatz von AJAX und Co. ein barrierefreies Webdesign möglich wird oder wie sich Barrierefreiheit mit TYPO3 umsetzen lässt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 290 Euro. Bei Anmeldung bis einschließlich 18. Mai 2007 gilt ein besonderer Frühbucherrabatt von 10 Prozent. Mitarbeiter von Hochschulen und Behörden zahlen eine reduzierte Gebühr von 250 Euro, Studenten zahlen 120 Euro. Für Journalisten mit Presseausweis ist eine Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, eine Anmeldung ist aber dennoch erwünscht.

6. Kongress "Barrierefreies E-Government" - Entwicklungen um Web 2.0
Zeit: Mittwoch, 20. Juni 2007, 09.30 bis ca. 17.00 Uhr
Ort: Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V., Rundeturmstraße 10, 64283 Darmstadt

Detaillierte Informationen zu den Vorträgen sowie ein elektronisches Anmeldeformular erhalten Sie im Internet unter http://www.zgdv.de

oder bei

Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V.
Rundeturmstraße 10
64283 Darmstadt
Telefon : 0 61 51/1 55-1 60
Fax: 0 61 51/1 55-4 40
E-Mail: awf@zgdv.de
Kurzprofil INI-GraphicsNet
Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy und IMEDIA, Inc. in Providence, Rhode Island (USA), den Omaha Graphics and Media Laboratories (OGM Labs) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).

Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen Euro.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.zgdv.de

Weitere Berichte zu: Barrierefrei Graphic Graphisch Graphische Datenverarbeitung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sparsame Zeitsynchronisierung von Sensornetzen mittels Zeitreihenanalyse
24.01.2017 | Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

nachricht Viele glauben, Industrie 4.0 kann man kaufen
24.01.2017 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie