Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siplace Maintenance Manager: Wartung zum richtigen Zeitpunkt – auf ganzer Linie

25.04.2007
Mit dem Siplace Maintenance Manager hat Siemens Automation and Drives (A&D) eine neue Software für Elektronikfertiger entwickelt. Sie gibt den Überblick, wann an welcher Maschine welche Instandhaltungsarbeiten anstehen, und ermöglicht so die präventive Wartung.

Präventive Wartung verhindert ungeplante Maschinenstillstände und lässt somit die Produktivität von Bestücklinien deutlich steigen. Der richtige Zeitpunkt für Instandhaltungsarbeiten hängt von vielen Faktoren ab - wie etwa tägliche Fertigungsdauer, Umwelteinflüsse oder Anzahl der bestückten Leiterplatten - ,die alle bei der Planung zu berücksichtigen sind. Mit dem Softwarepaket „Siplace Maintenance Manager“ steht Elektronikfertigern nun ein Tool zur Verfügung, mit dem Instandhaltungsmaßnahmen effizient geplant, koordiniert und protokolliert werden können.

Der Anwender passt mit der neuen Software alle Wartungsintervalle an seine kundenspezifische Fertigung an und kann die Instandhaltungsarbeiten an seinen Bestücksystemen immer zum richtigen Zeitpunkt durchführen. Darüber hinaus lässt sich mit dem Siplace Maintenance Manager die Wartung der gesamten Fertigungslinie steuern. So werden neben den Siplace-Bestückautomaten auch andere Linienkomponenten wie Siebdrucker und Ofen in die Organisation der Wartung einbezogen.

Die Software wird als Add-on zum Siplace Explorer vom Linienverantwortlichen einfach per Mausklick aufgerufen. Im Siplace Explorer erhält er den Überblick zu Instandhaltungsmaßnahmen, die demnächst durchgeführt werden müssen. Unterschiedliche Farbmarkierungen erleichtern dabei das Erkennen der einzelnen Zustände. Grün: keine Instandhaltung notwendig; Gelb: Instandhaltung notwendig; Rot: Instandhaltung überfällig.

Zusätzliche Informationen wie Dauer, Priorität und Aufwand der Wartungsmaßnahme werden ebenfalls angezeigt und eine Download-Option ermöglicht das Herunterladen von Instruktionen. Diese stellen zum Beispiel dar, wie die Wartungsmaßnahmen korrekt auszuführen sind. Hat das Wartungsteam die Instandhaltungsarbeiten erledigt, können sie die durchgeführten Maßnahmen protokollieren. Die Daten werden bei der weiteren Wartungsplanung berücksichtigt.

Das Softwarepaket Siplace Maintenance Manager enthält zusätzlich den so genannten „Plan Builder“. Damit werden individuelle Instandhaltungspläne erstellt bzw. wird eine kundenspezifische Anpassung der Wartungsintervalle ermöglicht. Die auf einem beliebigen Windowsrechner erstellten Instandhaltungspläne, etwa in der Instandhaltungsabteilung, lassen sich via LAN oder USB-Stick auf den Siplace Explorer übertragen.

Leseranfragen unter dem Kennzeichen „EA1342“ bitte an:
Siemens Automation and Drives
Electronics Assembly Systems
Susanne Oswald
E-Mail: susanne.oswald@siemens.com

Susanne Oswald | Siemens A&D Press Release
Weitere Informationen:
http:// www.siemens.com/siplace
http://www.siemens.de/automation/presse

Weitere Berichte zu: Explorer Instandhaltung Maintenance Siplace Wartung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Volle Konzentration am Steuer
25.11.2016 | Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

nachricht Warum Reibung von der Zahl der Schichten abhängt
24.11.2016 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften