Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einblicke in sichere Passdaten

16.11.2006
Passlesegeräte von 3M zur Überprüfung des neuen österr. Sicherheitspasses

Seit Juni 2006 ist der neue Sicherheitspass in Österreich erhältlich. Immer noch fühlen sich viele Österreicher durch die Speicherung der persönlichen Daten auf einem elektronischen Chip verunsichert. Um die höchstmögliche Transparenz für den Bürger zu gewährleisten, kann ab sofort der elektronische Inhalt des Dokuments von jedem Passbesitzer eingesehen werden. Die Passbehörden in ganz Österreich sind ab sofort mit dem Passsicherheitssystem (ePassport Verification System) von 3M ausgestattet.

Das 3M ePassport Verification System wird zur Prüfung von Reisedokumenten eingesetzt, mit dem Ziel den Bürgern nach Erstellung des Passes jederzeit Einblick in die gespeicherten Daten gewähren zu können. Das System besteht aus einem 3M Lesegerät und der dazugehörigen 3M Software. Nach dem Einlesen des Passes erscheint auf dem Bildschirm des Beamten ein Formular mit den Personendaten, das der Passbesitzer in gedruckter Form mit nach Hause nehmen kann. Damit ist volle Datensicherheit bei gleichzeitiger Transparenz für die österreichischen Bürger gewährleistet.

Zusätzlich wird während dieses Arbeitsschrittes die Funktionalität des Dokuments überprüft. Sobald ein Pass auf das Lesegerät gelegt wird, startet das Gerät automatisch den Lesevorgang und ein Farbsystem zeigt dem Beamten auf dem PC-Bildschirm innerhalb von wenigen Sekunden ob das Dokument gültig oder ungültig ist. Das Besondere an dieser Technologie ist, dass das Passlesegerät Daten - wie ein kleiner Scanner - optisch erfasst und gleichzeitig über ein RFID (Radio Frequency Identification) Lesemodul verfügt, das auch die Informationen des elektronischen Chips auf einem Bildschirm darstellt.

Das Multitechnologie-Unternehmen 3M konnte sich bei der Ausschreibung des österreichischen Bundesministeriums für Inneres gegen sechs Mitbewerber durchsetzen. Seit über 30 Jahren werden 3M Sicherheitstechnologien erfolgreich eingesetzt. Als einer der führenden Lieferanten von Sicherheitslösungen ist das Unternehmen 3M ständig darum bemüht, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, um Unternehmen und Behörden dabei zu helfen ihren guten Namen, ihre Marken, Dokumente und Vermögenswerte zu schützen.

Diese Sicherheitslösungen sind im 3M Security Market Center unter einem Dach zusammengefasst. Die Abteilung bietet eine große Palette an Sicherheitsfolien, Etiketten, Ausweiskarten und Kennzeichnungssystemen zum Schutz vor Fälschungen, Änderungen, Manipulationen und unbefugtem Kopieren von Dokumenten und wertvollen Produkten.

3M ist eine eingetragene Marke der 3M Company.

Mag. Regine Mosler | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.mmm.com

Weitere Berichte zu: Einblick Pass Passlesegerät Sicherheitslösung Verification

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sicheres Bezahlen ohne Datenspur
17.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik