Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens übernimmt Qualitätskontrolle von Mobilfunknetzen

11.10.2006
Um die Qualität von Mobilfunknetzen zu überprüfen und zu verbessern, setzt Siemens Networks die Messgeräte der Schweizer SwissQual AG ein.
Damit können komplexe Mess- und Testaufgaben in Mobilfunknetzen selbständig und ferngesteuert durchgeführt werden. Siemens Networks nutzt diese innovative Technologie bereits bei einem führenden asiatischen Mobilfunkbetreiber.

Die autonom operierenden Geräte von SwissQual sind stationär oder mobil einsetzbar. Für letzteres werden sie zum Beispiel in Taxen eingebaut. Dort überprüfen sie die Netzqualität (Abdeckung und Sprachqualität) oder die Verfügbarkeit von Services wie WAP, Internet oder Video-Streaming. Die Messdaten werden über Mobilfunk und Internet auf zentrale Siemens-Server geleitet und dort ausgewertet.

Siemens Networks bietet die neuen Benchmark- und Monitoring-Services im Rahmen eines Managed-Services-Vertrags an. Dabei stellt Siemens die notwendige technische Infrastruktur zur Qualitätsüberprüfung des Kundennetzes bereit und führt die Messungen durch. Nach welchen Kriterien und wie häufig die Netzqualität gemessen wird, richtet sich nach den Anforderungen des Mobilfunkbetreibers. Experten von Siemens werten die Daten aus, ermitteln Qualitätskennwerte und erarbeiten Vorschläge für entsprechende Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung. „Und Siemens ist in der Lage, diese vorgeschlagenen Verbesserungen dann auch selbst umzusetzen. Der Kunde muss sich um nichts kümmern und kann dadurch den Zeit- und Kostenaufwand erheblich reduzieren“, sagte Daniel-Rui Felicio, Leiter Carrier Services bei Siemens Networks.

Siemens Networks GmbH & Co KG

Siemens Networks* schafft im Dialog mit seinen Kunden zukunftsweisende Kommunikationslösungen, die Netzbetreiber und Service Provider bei der Umsetzung ihrer Geschäftsziele optimal unterstützen. Dabei bringt Siemens Networks Innovationskraft, weltweite Erfahrung und unübertroffene Umsetzungskompetenz in allen Bereichen der Sprach- und Datenkommunikation ein. Als Innovationsführer setzt Siemens Networks Trends für eine Kommunikation, die heute und in Zukunft zum Erfolg der Kunden beiträgt. Siemens Networks ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Siemens AG und ist in rund 100 Ländern aktiv.

* Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Zustimmung, wird Siemens Networks in ein 50:50 Joint Venture mit der Netzwerksparte der Firma Nokia übergehen. Das neue Unternehmen, Nokia Siemens Networks, wird ein führendes Unternehmen in der Telekommunikationsbranche sein und starke Positionen in den wichtigen Wachstumsfeldern Infrastruktur und Services für Fest- und Mobilfunknetze einnehmen. Nokia Siemens Networks wird insbesondere bei der Konvergenz von Festnetz- und Mobilkommunikation entscheidende Akzente am Markt setzen. Das Closing ist für den 01.01.2007 vorgesehen.

Informationsnummer: SN CS 2006 10.03 d
Pressereferat Siemens Networks GmbH & Co KG
Christina Dinné
81359 München
Tel.: +49-89 722-53005 Fax: -23855
E-mail: christina.dinne@siemens.com

Christina Dinné | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/networks

Weitere Berichte zu: Mobilfunkbetreiber Mobilfunknetz Netzqualität Nokia SwissQual

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Layouterfassung im Flug: Drohne unterstützt bei der Fabrikplanung
19.05.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Intelligente Industrialisierung von Rechenzentren
15.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen

23.05.2017 | Maschinenbau

«Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Tumult im trägen Elektronen-Dasein

23.05.2017 | Physik Astronomie