Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Crandy: Europäisches Bezahlsystem startet in Amerika

10.10.2006
NCS übernimmt Werbung aus Deutschland

In den vergangenen Jahren sind immer mehr bargeldlose Zahlungssysteme auf den Markt gekommen. Online-Bezahlsysteme und Quickcards sind nur zwei Beispiele dafür. Im Dezember 2003 etwa startete in Deutschland das Handy-Bezahlsystem Crandy, das die anonyme Transaktion von Handy zu Handy oder Handy zu Automat möglich macht. Nun will der Betreiber NCS das Crandy-Konto auch in den USA vermarkten.

Im Bereich Mobile Payment sind Europa und Asien den Vereinigten Staaten weit voraus. Wie aus verschiedenen Studien von Kreditkarten-Unternehmen hervorgeht, wünschen sich vor allem jüngere Amerikaner mobile Zahlungsmöglichkeiten - doch bis dato konnte sich kein Anbieter am Markt durchsetzen. Nun versucht der Betreiber NCS mit seinem Handy-Bezahlsystem den Sprung nach Amerika. In Europa verzeichnet der Mobile-Payment-Anbieter bereits über 350.000 Kunden in fünf Ländern (Frankreich, Belgien, Großbritannien, Spanien und Deutschland).

"Es gibt in Amerika zwar schon einige Anbieter, die vor allem mit Java arbeiten, wie Europay. Natürlich sind dies unsere großen Konkurrenten in diesen Bereichen. Der Markt für SMS/Telefon-Bezahlsysteme ist aber so gut wie nicht erschlossen und genau dort setzen wir an", erklärt Rolf Krause, Pressesprecher von NCS Network and Communication Service, im Gespräch mit pressetext.

... mehr zu:
»Europäisch »Handy »NCS »Payment »SMS

Crandy ist die Bezeichnung für eine Bezahlung via SMS oder Telefonanruf bis zu einem Betrag von 150 Euro. Man lädt durch einen Anruf bei einer kostenlosen Hotline einen Betrag auf das Handy. Bei einem geeigneten Getränke- oder Parkautomaten schickt man eine SMS an die dort angeführte Nummer und bezahlt somit. Der aufgeladene Betrag wird bei der nächsten Telefonrechung mitbezahlt. "Wir erwarten uns in Amerika in jedem Fall eine höhere Akzeptanz als in Europa, vor allem deshalb, da Amerika schon durch verschiedene Lösungen für das Thema Mobile Payment sensibilisiert wurde, was in Europa nicht der Fall war", erläutert Krause. Das Angebot richte sich natürlich eher an die jüngere Generation im Alter zwischen zwölf und 25 Jahren.

Nach dieser Altersklasse wurde auch die Werbeschiene konzipiert. "In den USA werden wir die gleichen Werbemaßnahmen wie in Deutschland setzen, da sie sich hier bewährt haben. Zum einen ist dies das Direktmarketing über SMS und zum anderen die Initiative 'Freunde werben Freunde' bei der jeder, der einen Freund anwirbt, einen Euro bekommt. Diese Schiene ist vor allem bei den Jüngeren gut angekommen", erklärt Krause im pressetext-Interview. Weiters wurde im Vorfeld verraten, dass sich NCS einen namhaften Partner in den USA ausgesucht hat. Um welches Unternehmen es sich hier konkret handelt, wird frühestens in zwei Wochen bekannt gegeben. Krause verriet aber gegenüber pressetext, dass es sich um einen angesehenen und bekannten Weltkonzern handele, der jährlich zwölf Mrd. Dollar erwirtschafte.

Victoria Danek | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.crandy.com

Weitere Berichte zu: Europäisch Handy NCS Payment SMS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Volle Konzentration am Steuer
25.11.2016 | Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

nachricht Warum Reibung von der Zahl der Schichten abhängt
24.11.2016 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie