Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lösungen durch aktive Komponenten

27.06.2006
Aktive Komponenten bilden ein höchst flexibles Hilfsmittel zur Softwareentwicklung. Im Rahmen eines von der Europäischen Kommission finanzierten Projekts befasste man sich mit der Formalisierung und Entwicklung einer einheitlichen Kompositionstechnologie für aktive Komponenten.

Beinahe alles im Internet, ob XML-Daten oder Software von Drittanbietern, basiert auf Komponenten. Nun wurde innerhalb des von der Europäischen Kommission finanzierten EASYCOMP-Projekts ein Hilfsmittel erarbeitet, durch das diese Elemente mühelos zu aktiven Komponenten zusammengefasst werden können.

Dies ermöglicht sowohl Endnutzern als auch Softwareentwicklern die Ausnutzung des Rahmens für die serienmäßige Entwicklung und somit die Wiederverwendung von Komponenten sowie eine Steigerung der Produktivität. Darüber hinaus macht es eine flexible und auch leistungsstarke Integration von Software möglich.

Im Rahmen von EASYCOMP wurde die Spezifizierung, Design-Entwicklung und Umsetzung eines dynamischen Kompositionstools - der ECDyn-Plattform - beobachtet. Durch ihren Betrieb auf einer Laufzeit-Plattform bringt die Technologie eine ereignisgesteuerte Komposition von Aspektkomponenten zur Anwendung. Dadurch ermöglicht die Nutzung der Plattform innerhalb eines umfassend kontrollierten Entwicklungsprozesses den schnellen Bau eines Prototyps anhand funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen.

Die direkten Vorteile dieser Technologie liegen darin, dass die Entwicklungsprozesse nun ohne Kontrollverlust bei der Entwicklung beschleunigt werden. Das Design erlaubt außerdem die thematische Trennung von Geschäftsrichtlinien und funktionalen Prozessen und kommt so Möglichkeiten der Rückverfolgung entgegen.

Die ECDyn-Plattform wurde in Zusammenarbeit mit Projektpartnern getestet, um sowohl neue Serviceklassen für die Plattform als auch ein Tool zur Unterstützung des EASYCOMP-Prozesses bereitzustellen. Aus der Perspektive eines Entwicklers verringert dies den Kompromiss zwischen Prozesssteuerung und Risikomanagement.

Jean-Marc -Strauss | ctm
Weitere Informationen:
http://www.q-labs.fr

Weitere Berichte zu: ECDyn-Plattform Entwicklungsprozess Plattform

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Neuer Kaba Zylinder mit Service-Funktion: Zeitlich begrenzter Zutritt für Servicepersonal
07.12.2017 | dormakaba Deutschland GmbH

nachricht Auf dem Weg zum Nano-Datenspeicher
06.12.2017 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Im Focus: Towards data storage at the single molecule level

The miniaturization of the current technology of storage media is hindered by fundamental limits of quantum mechanics. A new approach consists in using so-called spin-crossover molecules as the smallest possible storage unit. Similar to normal hard drives, these special molecules can save information via their magnetic state. A research team from Kiel University has now managed to successfully place a new class of spin-crossover molecules onto a surface and to improve the molecule’s storage capacity. The storage density of conventional hard drives could therefore theoretically be increased by more than one hundred fold. The study has been published in the scientific journal Nano Letters.

Over the past few years, the building blocks of storage media have gotten ever smaller. But further miniaturization of the current technology is hindered by...

Im Focus: Successful Mechanical Testing of Nanowires

With innovative experiments, researchers at the Helmholtz-Zentrums Geesthacht and the Technical University Hamburg unravel why tiny metallic structures are extremely strong

Light-weight and simultaneously strong – porous metallic nanomaterials promise interesting applications as, for instance, for future aeroplanes with enhanced...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Papstar entscheidet sich für tisoware

08.12.2017 | Unternehmensmeldung

Natürliches Radongas – zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs

08.12.2017 | Unternehmensmeldung

„Spionieren“ der versteckten Geometrie komplexer Netzwerke mit Hilfe von Maschinenintelligenz

08.12.2017 | Biowissenschaften Chemie