Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT: Fakten zu 10 Gigabit Ethernet von R&M

08.03.2005


R&M für Investitionssicherheit und kompromisslose Qualität



Schweizer Cablingspezialist informiert über künftigen Standard, geschirmte und ungeschirmte Lösungen - Kat. 6-Module von R&M übertreffen schon jetzt die Norm



"Fakten auf den Tisch" heisst es bei R&M in Sachen 10 Gigabit Ethernet über Kupferverkabe-lung. R&M, Schweizer Markt- und Qualitätsführer bei Cablingsystemen, nimmt die am Donnerstag startende CeBIT 2005 zum Anlass, das heiß diskutierte Thema mit objektiven Informationen zu untermauern, die für mehr Investitionssicherheit sorgen. In der zurzeit noch unsicheren Normierungssituation ist ein klares Abwägen der Fakten wichtiger als eine übereilte Investitionsent-scheidung, betont R&M.

10 Gigabit Ethernet über Glasfaser läuft, 10 Gigabit Ethernet (GbE) über Kupfer kommt. Die Verabschiedung des IEEE-Standards ist im Sommer 2006 zu erwarten. Doch viele IT-Manager, Planer und Endkunden müssen sich schon jetzt mit der entsprechenden Infrastruktur befassen. Das geht nur mit kühler Sachkenntnis. R&M, selbst Mitglied in verschiedenen Normungsgremien, wird deshalb auf der CeBIT 2005 in Hannover ausgereifte 10 GbE-Lösungen auf Basis von Kupfer- und Glasfaser-Verkabelung zeigen und mit einem Fachteam Kunden und Interessenten beraten (Halle 15 / Stand B06).

"Mit der geschirmten Kat. 6-Verkabelungslösung bietet R&M dem Kunden eine Installations- und betriebssichere Lösung für 10 Gigabit Ethernet über 100 Meter Verkabelungsstrecke an, die alle Anforderungen übertrifft. Das bedeutet Investitionssicherheit", sagt R&M-Produktmanagerin Regina Good-Engelhardt.

Ungeschirmte (UTP) Lösungen sind wegen der Alien NEXT Thematik und anderen Störeinflüssen (Common Noise) technisch anspruchsvoll. R&M stellt sich auch dieser Herausforderung und arbeitet zurzeit an einer 10GbE UTP Lösung. Trotz der noch unsicheren Normierungssituation wird sie dem Kunden die von R&M gewohnte Qualität hinsichtlich Betriebssicherheit, Installationsfreundlichkeit und Normkonformität gewährleisten.

Die Gremien von ISO/IEC und EIA/TIA arbeiten derzeit an erweiterten Spezifikationen, um den gültigen ISO/IEC 11801 Standard fortzuschreiben. Aber viele Parameter und Messmethoden sind noch nicht definiert. Ausserdem bezieht sich die bisherige Betrachtung auf den Channel, nicht auf die einzelnen Komponenten. "Solange Standards für die Komponenten fehlen, kann kein Hersteller die Interoperabilität wirklich garantieren", erklärt Regina Good-Engelhardt.

"Die ’erweiterten’ Spezifikationen sind im Grunde keine Verbesserung, sondern eine reine Extrapolation der bisherigen Grenzwerte von 250 auf 500 MHz", sagt René Trösch, Leiter der Entwicklung und des Testlabors bei R&M. "Und was bis 250 MHz gut war, muss bis 500 MHz nicht schlecht sein. Allein auf die Qualität und die Beherrschung der neuen Parameter wie Alien Crosstalk kommt es an." R&M hat seine Kat. 6 Channels schon seit zwei Jahren von unabhängigen Labors bis 600 MHz testen und zertifizieren lassen, also über die für 10 GbE verlangten 500 MHz hinaus.

"Eine Installation mit den auf dem Markt erhältlichen Kat. 7-Produkten ist keine Alternative", sagt R&M-Marketingleiter Markus Schlageter. Die Kabeldaten erscheinen zwar verlockend. Das Problem sind die Stecksysteme. Gleich zwei sind genormt - und werden damit die Eigenschaften proprietärer Lösungen behalten. "Ausserdem gibt es keine Endgeräte, die Kat. 7-Steckverbindungen haben", klärt R&M auf. Ein Grund, der bis auf weiteres für Kat. 6 spricht.

R&M unterstützt Kat. 6-Lösungen mit geschirmter und ungeschirmter Kupferverkabelung sowie Fiber Optic Lösungen mit einem kompletten Sortiment an OM3 Kabeln und verschiedenen Steckverbinder-Typen. Alle Stecksysteme sind genormt, jedes einzelne Stück wird der Qualitätsprüfung unterzogen. Dazu bietet R&M ein Know how, gewachsen in vielen Jahren aktiver Mitarbeit in den Normungsgremien und an der Seite der Kunden.

R&M: Qualitätsführer auf Wachstumskurs

Als unabhängiges Schweizer Familienunternehmen verfügt die Reichle & De-Massari AG (R&M) über 40 Jahre Erfahrung im Informations- und Kommunikationstechnologiemarkt. Das Unternehmen konzentriert sich in der Entwicklung und Herstellung auf zukunftorientierte passive Verkabelungslösungen für Kommunikationsnetze (Layer 1). Mit herausragenden Produkten in den Bereichen Kupfer und Glasfaser hat sich R&M den Ruf eines Qualitätsführers erworben, der stets einen Mehrwert bietet. Die Systemlösungen setzen Massstäbe hinsichtlich Modularität, Installations- und Wartungskomfort. R&M realisiert Lösungen für Kunden in den Geschäftsfeldern Carrier, Enterprise, Industrial und Residential Cabling.

Der R&M-Hauptsitz befindet sich in Wetzikon, Schweiz. Tochtergesellschaften sind unter anderem in Deutschland, Dubai, Italien, Österreich, Polen, Singapur, Ukraine und Ungarn niedergelassen. Qualifizierte Vertriebspartner betreuen Kunden weltweit in vielen weiteren Staaten. Mehr als 70 % des Umsatzes erzielt R&M außerhalb der Schweiz, Tendenz steigend. Das Unternehmen hat 2004 seinen Wachstumskurs über dem Branchendurchschnitt fortgesetzt und den Umsatz im Kerngeschäft um 7 % auf CHF 139 Mio. (EUR 89 Mio.) gesteigert. Die Gesellschaft befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Familie Reichle und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Besuchen Sie R&M vom 10. Bis 16. März auf der CeBit 2005 in Hannover (Halle 15, Stand B06).

René Eichenberger | Reichle & De-Massari AG
Weitere Informationen:
http://www.rdm.com/zehn_gbit
http://www.rdm.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht »Lernlabor Cybersicherheit« startet in Weiden i. d. Oberpfalz
12.01.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Klick-Tagebuch: App-Projekt der HdM erlaubt neuen Ansatz in Entwicklungsforschung
11.01.2017 | Hochschule der Medien Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie