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RFID funkt in Plastik-Paletten

25.01.2005


RFID-Chip in jeder Palette der PPPC / Großproduktion startet in China im August 2005

Die Plastik-Paletten der PPPC haben es in sich: Bereits bei der Produktion wird ein kleiner elektronischer Chip eingegossen und dokumentiert "das Leben" der Palette bis zum Recycling. So können die Unternehmen über das Internet den Verbleib ihrer Waren beobachten. Selbst die Einbindung in das Intranet ist möglich. Die Fabrik der PPPC eröffnet im August 2005 in Maoming / China und startet mit einer Produktion von 570.000 pro Monat, ein Jahr später wird die Produktion auf 1,5 Millionen angehoben.

RFID (Radio Frequency Identification) ist die Technik der Zukunft: Ein kleinster elektronischer Chip kann an jegliche Waren, Textilien und andere Produkte angebracht werden und gibt Auskunft über sämtliche Bewegungen. Dafür müssen Transponder und Lesegerät keinen Sichtkontakt haben und sich nicht berühren. Ein Scanner kann bis zu 200 Funkchips lesen - sogar auf eine Entfernung von mehreren Metern. Diese Technologie hat sich insbesondere die Logistikbranche zu eigen gemacht. In den neuen Plastik-Paletten der PPPC sind die RFID-Chips automatisch und ohne Zusatzkosten enthalten. Sie werden direkt bei der Produktion in das Plastik eingegossen und sind dadurch bestens geschützt.

Jeder Chip in einer Palette hat eine vorprogrammierte Nummer, die in eine Datenbank einfließt. Die Informationen über den Verbleib dieser Palette werden drahtlos an ein Empfangsgerät übermittelt und über das Internet an den Zentralrechner in Solothurn gesendet. Bei Bedarf erhalten die Kunden ein individuelles Interface für das Intranet mit einer eigenen Datenbankverwaltung. Hier ist der Einblick bezüglich des genauen Standorts der Ware, dem Bestimmungsort, möglicher Zeitverzögerungen etc. möglich. Darüber hinaus können der Palette auch firmenspezifische Daten zugeordnet werden. Die Informationen werden von dem eigenen Rechnersystem des Kunden verwaltet, um Datensicherheit zu gewährleisten.

"Die Möglichkeiten dieses Systems sind gigantisch und werden die Logistikkosten dramatisch reduzieren", berichtet Michael John, CEO der PPPC. "Die Kosten für Hardware und Programmierung sind marginal im Vergleich zu dem logistischen Informationsvorsprung."

Sitz der PPPC ist in Maoming / China mit Niederlassungen in Shanghai und Solothurn / Schweiz. Für die weltweite Vermarktung und Logistik ist die Berliner Firma NOBIS Management AG, ein Kooperationspartner der Schweizer PPal AG, verantwortlich.

Helmut Weissenbach | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.pppc.cn
http://www.ppal.ag

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