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IT-Kompetenzzentrum an Universität Magdeburg übergeben.

29.06.2001


Im Rahmen eines Festakts übergaben die Unternehmen SAP, Hewlett-Packard und T-Systems am 28. Juni 2001 das neu eingerichtete SAP-Hochschulkompetenzzentrum (HCC) an die Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Über das HCC wird die Universität als Application Service Provider (ASP) bundesweit mehr als 30 Bildungseinrichtungen mit SAP-Anwendungen und begleitenden Dienstleistungen versorgen. Damit handelt es sich um eines der größten ASP-Projekte in Deutschland.
Die Universität Magdeburg und die Partnerunternehmen entsprechen mit der Einrichtung des Zentrums einer wachsenden Nachfrage nach Lehrangeboten zu SAP-Themen. Als Rechen- und Servicezentrum stellt das HCC den angeschlossenen Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien und berufsbildenden Schulen Anwendungen und Dienste der E-Business-Plattform mySAP.com zu Forschungs- und Lehrzwecken zur Verfügung.
Das HCC betreibt, wartet und aktualisiert die zugehörige Systemarchitektur und richtet Schulungen für Dozenten aus. Die angeschlossenen Institutionen, darunter neben den beiden Hochschulen in Magdeburg auch die Friedrich-Schiller-Universität in Jena, die Universität Leipzig, die Fachhochschule Osnabrück und die Berufsakademie Sachsen, sparen bei diesem Modell eigene Investitionen in IT-Personal sowie Hard- und Software weitgehend ein. Zudem greifen sie stets auf Lösungen zu, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Nur die Benutzerverwaltung und die Installation der Benutzeroberflächen auf den Endgeräten bleibt Sache der HCC-Kunden.
"Solche Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen und Wirtschaft sind richtungsweisend", erklärte Professor Klaus Erich Pollmann, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. "Sie ermöglichen den in Forschung und Lehre unentbehrlichen Kontakt mit der Praxis. Dank der Auslagerung des Systembetriebs an das HCC können sich die Dozenten auf Forschung und Lehre konzentrieren. Dies gestattet einen effektiven Einsatz der Ressourcen und trägt zu einer qualitativen Verbesserung des Lehrangebots bei."
Die Investitionen der beteiligten Unternehmen in das Non-Profit-Projekt belaufen sich auf rund 25 Millionen Mark. Während die SAP die Softwarelizenzen, die erforderlichen Schulungsmaßnahmen und den technischen Support kostenlos erbringt, stellt Hewlett-Packard die Hardware in Form von Servern der neuesten Generation unter dem Betriebssystem HP-UX bereit. Die Telekom-Division T-Systems unterstützt die Universität beim Aufbau der Fachkompetenz zum professionellen Betrieb des HCC.

Waltraud Riess | idw

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