Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Spanisches Wissenschaftsministerium stellt den derzeit leistungsstärksten Supercomputer Europas vor

05.11.2004


Rechner mit über 4500 Prozessoren und Linux-Betriebssystem wurde von IBM entwickelt / Einsatz für Forschungsprojekte im Klimaschutz und in Biotechnologie

Das spanische Ministerium für Erziehung und Wissenschaft und IBM haben heute erstmals den Supercomputer "MareNostrum", den derzeit leistungsstärksten Supercomputer Europas, vorgestellt. Das System ist gleichzeitig einer der stärksten Rechner der Welt, läuft mit dem Betriebssystem Linux und wird für ein breites Spektrum an Forschungsaufgaben und industriespezifischen Anwendungen herangezogen werden.

Derzeit sind bereits über 3500 der in der Endausbaustufe vorgesehenen 4564 Prozessoren des Rechners installiert. Schon mit dem jetzigen Ausbau erreicht MareNostrum eine Dauerleistung von 20,53 Teraflops (über 20.000 Milliarden Rechenschritte pro Sekunde) und eine Spitzenleistung von bis zu 31,36 Teraflops im Linpack- Benchmark. Dieser Test ist gebräuchlich ist für die Messung der Kapazität von Supercomputern. In der endgültigen Ausbaustufe wird erwartet, dass der Supercomputer über 40 Teraflops erreichen wird. Seine exakte Position in der Top500-Liste der Supercomputer wird bei Bekanntgabe der nächsten aktuellen Liste am 9.11.2004 feststehen.

Der Supercomputer belegt eine Fläche von 160 Quadratmeter und wiegt 40000 kg. Das System wurde in Rekordzeit - weniger als 8 Wochen - in Madrid zusammengebaut und wird in Kürze an das Centro Nacional de Supercomputacion der polytechnischen Universität in Barcelona ausgeliefert. Die Installation wird voraussichtlich noch in 2004 abgeschlossen, so daß der Rechner ab Frühjahr 2005 der nationalen und internationalen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung steht.

Schwerpunkte der Forschungsaufgaben, für die MareNostrum herangezogen wird, sind Biowissenschaften, Meteorologie, Umweltwissenschaften, sowie Industrielle Aufgaben im Bereich Pharmazeutik, Automobil und Aeronautik.

Hans-Juergen Rehm | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.ibm.com

Weitere Berichte zu: MareNostrum Rechner Supercomputer Teraflop

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Analyse komplexer Biosysteme mittels High-Performance-Computing
13.12.2017 | Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V.

nachricht Roboter-Navigation über die Cloud
11.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften