Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Chips von Infineon sorgen für Sicherheit der Wiesn Card

17.09.2004


Mit der Wiesn Card feiert elektronisches Geld Premiere auf dem größten Volksfest der Welt, dem Münchner Oktoberfest (18.9. bis 3.10.2004). Die Chips, die beim bargeldlosen Bezahlen für die notwendige Sicherheit sorgen, liefert der Münchner Halbleiterhersteller Infineon Technologies AG. Mit 25.000 Wiesn Cards können Oktoberfest-Gäste bargeldlos und bequem an über 300 Buden und Fahrgeschäften bezahlen - beim Karussell und Riesenrad, bei Brezel und Hendl. Alkohol und Tabak sind mit dem elektronischen Geld jedoch nicht erhältlich. Die Karte wird auch nicht in Bierzelten und in den angeschlossenen Biergärten akzeptiert. Weitere Vorteile: Ein zehnprozentiger Rabatt auf die regulären Preise und ein Bonusheft mit zahlreichen Gutscheinen und Spezialtarifen.



Die Wiesn Card bietet dank des unsichtbar in die Karte integrierten Infineon-Chips ein hohes Maß an Sicherheit: Sie ist - wie eine Telefonkarte - mit Geldeinheiten geladen, nicht wieder aufladbar und im Wert von 30, 40 oder 50 Euro erhältlich. Im Chip sind spezielle Sicherheitsmechanismen integriert, die ihn nach heutigem Stand der Technik gegen Manipulation und unrechtmäßige Nutzung absichern. Außerdem können ausschließlich während der Wiesnzeit autorisierte Zahlstellen Geld davon abbuchen.

... mehr zu:
»Card »Kartenanwendung »Wiesn


Die Wiesn Card ist bei den Infostellen der Stadt München am Hauptbahnhof und am Marienplatz, sowie in zahlreichen Hotels, Bankfilialen und Geschäften der Münchner Innenstadt erhältlich und natürlich auf der Wiesn selbst. Am Zustandekommen des nur auf der Wiesn gültigen Plastikgelds waren die Unternehmen Secunet als Systemintegrator sowie Giesecke & Devrient als Chipkartenproduzent beteiligt.

Bei Chips für Kartenanwendungen ist Infineon nach Stückzahlen und Umsatz weltweit die Nummer Eins. Im Jahr 2003 war Infineon laut dem US-amerikanischen Marktforschungsinstitut Gartner zum sechsten Mal in Folge Weltmarktführer bei Chips für Kartenanwendungen. Das Unternehmen hielt am gesamten Markt von etwas mehr als zwei Milliarden Kartenchips mit der Auslieferung von etwa 1,1 Milliarden Stück einen Anteil von 53 Prozent. Nach Umsatz belief sich Infineons Marktanteil auf 41 Prozent des Marktes, den Gartner im Jahr 2003 auf insgesamt rund 1,26 Milliarden US-Dollar beziffert. Ebenfalls auf Platz eins nach Umsatz rangierte Infineon laut Gartner bereits im Jahr 2002 mit 40 Prozent, 2001 mit 38 Prozent, 2000 mit 34 Prozent, 1999 mit 43 Prozent und 1998 mit 42 Prozent.

| infineon press
Weitere Informationen:
http://www.wiesncard.de
http://www.infineon.com

Weitere Berichte zu: Card Kartenanwendung Wiesn

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder
19.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

nachricht Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab
18.01.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie