Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lernangebot für Software-Experten: Web-basiertes Training zur KobrA-Methode

17.05.2004


Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern stellt nach den erfolgreichen web-basierten Lernkursen zur Unified Modeling Language (UML) das dritte interaktive Lernangebot für Software-Experten vor. Der Kurs "The KobrA-Method for Technical Managers", welcher unter Federführung des Instituts entwickelt wurde, bietet vor allem Entscheidungsträgern Informationen zum Einsatz dieser Methodik im Produktivumfeld der Software-Entwicklung. Die Nutzung ist zeitlich befristet kostenlos möglich.



Komponentenbasiertes Software-Engineering wird die Entwicklung und Wartung von Software in Zukunft grundlegend verändern. Im Gegensatz zu den existierenden komponentenbasierten Ansätzen bezieht sich die KobrA-Methode nicht allein auf die bislang betrachteten Projektphasen der Implementierung und Einführung großer Software-Systeme.



Die KobrA-Methode untergliedert den gesamten Lebenszyklus eines Software-Produktes in exakt definierte Komponenten, welche mit Hilfe der Unified Modeling Language (UML) beschrieben und völlig unabhängig von einer bestimmten Art der Implementierung definiert werden können. Auch heterogene Systeme aus Hard- und Software können einheitlich behandelt werden, weswegen sich die KobrA-Methode besonders zur Realisierung komplexer eingebetteter Systeme anbietet.

Der web-basierte Lernkurs "The KobrA-Method for Technical Managers" des Fraunhofer IESE vermittelt IT-Entscheidungsträgern ein umfassendes Bild von der Leistungsfähigkeit dieser hoch flexiblen, stufenweise einführbaren und auf möglichst weitreichende Wiederverwendung bestehender Lösungen ausgerichteten Methodik.

Wie bei den web-basierten Lernkursen des Fraunhofer IESE üblich wird der gesamte Lernstoff in einer praxisnahen Rahmenhandlung präsentiert, wodurch die Übertragung auf reale Abläufe der betrieblichen Praxis besonders leicht fällt. Neben fundierten Hintergrundinformationen und zahlreichen, teilweise animierten Beispielen ermöglichen interaktive Übungen eine Vertiefung des Lernstoffs im Selbsttest. Besonderer Wert wurde wiederum auf das "dezidierte Feedback" gelegt, sodass der Lernende jederzeit einen nützlichen Tipp im Kontext einer zu bearbeitenden Problemstellung erhalten kann.

Das für alle Interessierten frei zugängliche Lernangebot ist durchgängig in englischer Sprache gehalten und kann nach Registrierung einen Monat lang kostenfrei genutzt werden. Eine Verlängerung der Nutzungsdauer ist für 99 Euro pro Monat (inkl. MwSt.) jederzeit möglich.

Der Lernkurs "The KobrA-Method for Technical Managers" ist ab sofort verfügbar.

Petra Steffens | idw
Weitere Informationen:
http://www.iese.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: KobrA-Method Lernangebot Software-Experte Technical

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb
27.06.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

nachricht Überschwemmungen genau in den Blick nehmen
27.06.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Designte Proteine gegen Muskelschwund

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Benzin und Chemikalien aus Pflanzenresten

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hochleitfähige Folien ermöglichen großflächige OLED-Beleuchtung

29.06.2017 | Energie und Elektrotechnik