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Siemens installiert biometrische Zugangskontrolle für Hochsicherheitsbereich des indischen Verteidigungsministerium

02.12.2003



Siemens Business Services hat vom indischen Verteidigungsministerium den Auftrag erhalten, ein System für besonders sichere Zugangskontrolle zu installieren. Das System nutzt drei biometrische Verfahren – Erkennung von Sprache, Gesicht und Fingerabdruck. Die Lösung umfasst Geräte zur Aufnahme der Daten und Personalisierung von Ausweiskarten, Lesegeräte und ein Management-System für die Karten sowie Software für Video-Überwachung von Fahrzeugen und Personen. Siemens Information Systems Ltd. (SISL), die indische Tochter von Siemens Business Services, implementiert die Lösung und wird sie ein Jahr lang warten.


Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Verteidigungsministeriums will mit der Lösung den ohnehin hohen Sicherheitsstandard seines Testlabors in Balasore noch verbessern. Mehr als 400 Beschäftigte und mehrere hundert Mitarbeiter anderer Unternehmen werden sich künftig über das System beim Zutritt zum Labor zweifelsfrei identifizieren. Es ist bereits der dritte Auftrag des Siemens-Bereichs für Biometrie basierte Zugangskontrollen in Indien in 2003.

Biometrische Verfahren sind erheblich sicherer als Zahlencodes. Der Einsatz eines einzigen biometrischen Merkmals allein gewährt jedoch auch keine absolute Sicherheit. Die Kombination von zwei oder gar drei Merkmalen schließt dagegen Fehler bei der Erkennung einer Person nahezu aus.


Sämtliche biometrischen Informationen des Karteninhabers werden mit Kombi-Geräten erfasst und auf den Ausweis gebracht. Das Gerät nimmt die Stimme des Nutzers auf, fotografiert ihn mit der integrierten Digitalkamera und registriert seinen Fingerabdruck. Nach nur wenigen Minuten ist der gesamte Vorgang abgeschlossen, und die mit einem Barcode versehene Karte ist einsatzbereit. Die schlüsselfertige Lösung beinhaltet auch Geräte zum Auslesen der Karte und zur Identifikation des Nutzers.

Das System erfüllt nicht nur höchste Anforderungen an die Sicherheit, sondern berücksichtigt auch Aspekte der Kosteneffizienz. So prüfen beispielsweise die Kameras der Lesegeräte nicht nur die Gesichter von Personen während der Zugangskontrolle, sondern liefern gleichzeitig Überwachungsbilder von Gebäudeeingängen und Fahrzeugen in Gebäudenähe.

Jörn Roggenbuck | Siemens Business Services
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

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