Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Freihändig im Cyberspace

12.11.2003


Die moderne Produktentwicklung verlagert sich zunehmend in digitale Räume.Die Stichworte lauten Rapid Prototyping ,Rapid Tooling und Rapid Manufacturing .Dahinter verbergen sich verschiedene Technolo- gien,mit deren Hilfe sich Prototypen und Funktionsteile extrem schnell und besonders in kleinen Stückzahlen herstellen lassen.Rapid Proto- typing kann bereits in sehr frühen Phasen der Produktentwicklung eingesetzt werden.In virtuellen Anwendungen verleiht es dem stoff- lichen Rapid Manufacturing zusätzliche Impulse.Die zwölf Institute der Fraunhofer-Allianz Rapid Prototyping mit ihren über 50 Mitarbeiterin- nen und Mitarbeitern zeigen auf der Messe EuroMold in Frankfurt am Main vom 3.bis 6.Dezember Neuheiten für Entwicklung und Produk- tion.

Darunter befindet sich ein Stift,der drahtlos arbeitet und der das freihändige Skizzieren von Objekten im virtuellen Raum erlaubt.Dieses Eingabewerkzeug für die Produktentwicklung im Cyberspace wurde mit dem Barski Design Studio in Frankfurt entwickelt.»Kinder heben die Computermaus hoch,wenn sie den Cursor auf dem Bildschirm nach oben schieben wollen «,weiß Designer Olaf Barski aus Erfahrung. Und Dr.André Stork vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenver- arbeitung IGD ergänzt:»Diesem natürlichen Drang in die dritte Dimen- sion kommen wir mit dem Cyberstilo nach.«

Über die Fortschritte der Rapid-Technologien können sich Interessierte zwei Tage vor Messebeginn zudem auf der Euro-uRapid2003 informie- ren.Auf der zweitägigen internationalen Fachkonferenz,die bereits am 1.Dezember ebenfalls in Frankfurt beginnt,diskutieren 200 Exper- ten aus 15 Nationen praxistaugliche Technologien,Lösungen und Potenziale des Rapid Product Development.

Die Entwicklung der Rapid-Technologien begann vor gut 15 Jahren.Sie erlauben den schichtweisen Aufbau von Körpern direkt aus einem dreidimensionalen CAD-Modell.Mittlerweile sind weltweit über 7 000 unterschiedliche Rapid-Systeme im Einsatz.Mit ihrer Hilfe werden jähr- lich drei bis vier Millionen Objekte erzeugt.Branchenkenner schätzen das derzeitige Marktvolumen auf annähernd 700 Millionen Dollar weltweit – bei zweistelligen Wachstumsraten..In Deutschland versor- gen etwa 150 klein-und mittelständische Dienstleister ihre industriel- len Auftraggeber mit vielfältigen Entwicklungen.Auch die Fraunhofer- Allianz Rapid Prototyping wird von der Industrie immer öfter als Ent- wicklungspartner und Ratgeber beansprucht.



Ansprechpartner für Cyberstilo:


Dr.André Stork
Dipl.-Math.-Techn.Holger Graf
Telefon 0 61 51 /1 55-4 69

Fax 0 61 51 /1 55-2 24
andre.stork@igd.fraunhofer.de
holger.graf@igd.fraunhofer.de

Olaf Barski
Telefon 0 69 /94 41 90 70
olaf.barski@barskidesign.com
www.barskidesign.com

für Allianz und Euro-uRapid:
Dr.Rudolf Meyer
Telefon 03 91 /40 90-5 10
meyer@iff.fraunhofer.de
www.rapidprototyping.fhg.de
www.uRapid.de

| Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.rapidprototyping.fhg.de
http://www.uRapid.de
http://www.barskidesign.com

Weitere Berichte zu: Cyberspace Manufacturing Produktentwicklung Prototyping Rapid

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht CrowdWater: eine App für die Hochwasser-Forschung
18.05.2018 | Universität Zürich

nachricht Hochautomatisiertes Sehen auf dem Prüfstand
17.05.2018 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics