Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unterstützung für das automatisierte Steuerungs-Design

09.07.2003


Angesichts der immer anspruchsvoller werdenden Anforderungen an automatische Steuerungssysteme sind inzwischen "intelligente Steuerungen" auf dem Markt erschienen, die höchst flexibel an ständig variierende Umgebungsbedingungen anpassbar sind. Jetzt wurde eine neue Serie von ausgefeilten Software-Tools entwickelt, die den Designern einzigartige Vorteile bietet, so z.B. die Möglichkeit zum Entwurf wesentlich komplexerer Steuerungssysteme, jedoch ohne die Notwendigkeit für ein experimentelles Feintuning vor Ort.


In einem italienischen KMU, das auf den Entwurf von komplexen Steuerungssystemen spezialisiert ist, entstend vor kurzem unter der Bezeichnung EICASLab eine Familie von Software-Tools zum computergestützten Konstruieren (Computer Aided Engineering, CAE). Sie basieren auf dem Verfahren der automatisierten Algorithmus- und Code-Erzeugung, einer der wichtigsten Technologien, die bei der Entwicklung "intelligenter Steuerungen" eingesetzt werden. Diese Technologie, bei der eine Zusammensetzung aus kontinuierlichen Systemen und Einzelereignis-Steuerungen erfolgt, wird in vielen Anwendungen verbreitet eingesetzt, deren Spektrum von der Steuerung automatisierter Fahrzeuge bis zum Bau "intelligenter" Roboter reicht.

EICASLab ist eine Familie von robusten CAE-Tools, die das Entwickeln von Steuerungen mit qualitativ hochwertigen Leistungen gestatten, ohne dass hierfür spezielles Know-how oder besondere Bemühungen erforderlich sind. Konkreter gesagt, ermöglichen diese Tools dem Designer das kostengünstige Entwerfen beliebiger Steuerungssysteme unabhängig vom damit verbundenen Komplexitätsgrad und ohne dass irgendwelche Konfigurationsarbeiten im Feld nötig sind. Die Tools schaffen Abhilfe bei oft auftretenden Schwierigkeiten und sind mit zahlreichen nützlichen Optionen wie z.B. einer automatischen Auswahl der Steuerungs-Betriebsart, einer Fehlerdiagnose und einer automatischen Wiederherstellungsfunktion ausgestattet.


Im Gegensatz zu den meisten heute verwendeten kommerziellen Produkten zeichnen sie sich durch robuste Plug&Play-Lösungen für Steuerungssysteme aus, die individuell für den jeweils interessierenden Anwendungsbereich konfiguriert werden können. Mit Hilfe einiger der EICASLab-Tools wurden sogar Steuerungssysteme für Raumfahrtanwendungen entwickelt und in einer Satelliten-Lageregelung erfolgreich getestet. Neben den Universal-Tools für das Steuerungs-Design wurde auch eine Serie von professionellen und kundenspezifisch konfigurierten CAE-Software-Tools entwickelt. Jedes von ihnen wurde speziell für eine genau definierte technologische Anwendung ausgelegt, beispielsweise in der Raumfahrt, im Automobilbau und in der Robotik, um nur einige zu nennen.
Kontakt:

EICAS Automazione S.p.A.
Dr. Gabriella Caporaletti, Managing Director
via Vela 27, 10128 Turin, Italien
Tel: +39 011 562 3088
Fax: +39-011-434-0679
Email: gabry@eicas.it

| ctm
Weitere Informationen:
http://www.eicas.it

Weitere Berichte zu: Software-Tool Steuerung Steuerungs-Design Steuerungssystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie