Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Autoreparatur aus dem Computer mit "Augmented-Reality-System Arvika"

26.06.2003


Augmented-Reality-Systeme wie Arvika können komplexe Reparaturarbeiten etwa an einem 7er-BMW deutlich vereinfachen und beschleunigen.


Mit Hilfe einer so genannten erweiterten Realität können Techniker schneller und effizienter Reparaturen ausführen. Dazu werden ihnen in das Realbild über eine Spezialbrille virtuelle Informationen eingeblendet. Mit so einem ...



Augmented Reality steht für erweiterte Realität. Das von einem Betrachter wahrgenommene Realbild wird mit Hilfe einer Datenbrille von einem Computer mit virtuellen Informationen verschmolzen. Wie leistungsfähig diese Systeme mittlerweile sind, zeigt Siemens am 3. Juli in Nürnberg-Moorenbrunn mit allen Partnern des Projektes Arvika.

... mehr zu:
»Arvika »Autoreparatur »Szenario


Rund 20 Szenarien in Entwicklung, Produktion und Service stellen die Partner aus. So ermöglicht ein von BMW entwickeltes Szenario den Teilnehmern, sich beim Austausch eines Ventilstellmotors in einem 7er-BMW assistieren zu lassen. Dazu setzen sie eine Spezialbrille auf. Das System zeigt zunächst mit animierten Markierungen an, welche Schrauben an der Abdeckung am Motorblock gelöst werden müssen. Auch das richtige Werkzeug wird eingeblendet. Dabei bleiben die Hinweise immer an der richtigen Stelle, unabhängig von der Kopfbewegung des Anwenders. Wenn die Verkleidung lose ist, fordert der Anwender per Sprachsteuerung den nächsten Arbeitsschritt an: das Entfernen der Abdeckung. Schritt für Schritt gibt ihm Arvika vor, wie er den kleinen Motor aus der Verankerung schraubt, die Kontakte löst und dann das neue Teil einbaut. Während bei diesem Szenario das Problem bereits bekannt ist, hilft Arvika bei einem defekten Schiebedach auch bei der Fehlersuche. Mit Augmented-Reality erhält der Nutzer Anweisungen, welche Funktionen er ausprobieren soll, bis sich herausstellt, dass ein bestimmtes Modul defekt ist und ausgetauscht werden muss. Auch diese Reparatur begleitet Arvika dann mit virtuellen Hinweisen.

Das Forschungsprojekt, das vom Bundesforschungsministerium mit 21 Millionen Euro gefördert wurde, läuft Ende Juni nach vier Jahren aus. 18 Partner aus der Industrie und fünf Forschungsinstitute waren beteiligt. Die Konsortialführung lag bei Siemens, das auch die Systemintegration übernahm, eine flexible Architektur für die Basistechnologie prägte, sowie die benutzerzentrierte System- und Oberflächengestaltung mitverantwortete.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens NewsDesk
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de

Weitere Berichte zu: Arvika Autoreparatur Szenario

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Mit wenigen Klicks zum Edge Datacenter
18.02.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Fingerabdrücke der Quantenverschränkung
15.02.2018 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

Researchers from the Institute of Organic Chemistry and Biochemistry of the CAS (IOCB Prague), Institute of Physics of the CAS (IP CAS) and Palacký University...

Im Focus: Das VLT der ESO arbeitet erstmals wie ein 16-Meter-Teleskop

Erstes Licht für das ESPRESSO-Instrument mit allen vier Hauptteleskopen

Das ESPRESSO-Instrument am Very Large Telescope der ESO in Chile hat zum ersten Mal das kombinierte Licht aller vier 8,2-Meter-Hauptteleskope nutzbar gemacht....

Im Focus: Neuer Quantenspeicher behält Information über Stunden

Information in einem Quantensystem abzuspeichern ist schwer, sie geht meist rasch verloren. An der TU Wien erzielte man nun ultralange Speicherzeiten mit winzigen Diamanten.

Mit Quantenteilchen kann man Information speichern und manipulieren – das ist die Basis für viele vielversprechende Technologien, vom hochsensiblen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Auf der grünen Welle in die Zukunft des Mobilfunks

16.02.2018 | Veranstaltungen

Smart City: Interdisziplinäre Konferenz zu Solarenergie und Architektur

15.02.2018 | Veranstaltungen

Forschung für fruchtbare Böden / BonaRes-Konferenz 2018 versammelt internationale Bodenforscher

15.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

17.02.2018 | Energie und Elektrotechnik

Stammbaum der Tagfalter erstmalig umfassend neu aufgestellt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Strategien zur Behandlung chronischer Nierenleiden kommen aus der Tierwelt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics