Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Multilinguale vereinheitlichte Taxonomien für eine effiziente Datenbankabfrage

15.04.2003


Im Rahmen des Projekts IRAIA hat ein Institut in Bayern eine Vorstrukturierung von Schlüsselwörtern entwickelt, mit deren Hilfe die verschiedenen Taxonomien vollständig integriert werden konnten.



Mit dem Projekt IRAIA, das im Verlauf des fünften Rahmenprogramms gestartet wurde, sollte gewährleistet werden, dass Technologien und Anwendungen auch die Anforderungen von morgen erfüllen. Und diese Anforderungen besagen, dass die Informationsgesellschaft die Benutzbarkeit, Zuverlässigkeit, Interoperabilität und Erschwinglichkeit verbessern und entwickeln muss.



Dieser Aspekt des Projekts konzentrierte sich auf die vereinheitlichte Taxonomie für Wirtschaftsinformationen, jedoch eine, mit der ein diversifiziertes und umfassendes Abfragesystem entstehen sollte. Das Fachgebiet Wirtschaft wurde deshalb ausgewählt, weil sowohl das bayrische Institut, das diese Entwicklung betreibt, als auch einer der anderen Vertragspartner des Projekts IRAIA Wirtschaftsforschungsinstitute unterhalten. Deshalb und weil die Bearbeitung jedes vorgegebenen Interessengebiets ein hohes Maß an Expertenwissen erfordert, konnte die maximal mögliche Zahl von Szenarien angewandt und getestet werden.

Die anfänglich zugrunde gelegte Vorgabe lautete, dass die Strukturen vieler Schlüsselwörter dem Benutzer die Möglichkeit geben sollten, sich einfach in den Datenbeständen zurecht zu finden, und das in mehreren Sprachen. Somit kann der Benutzer auf das System zugreifen und die gewünschte Dokumentation sowohl in der voreingestellten Sprache als auch in allen anderen derzeit vom System unterstützten Sprachen abrufen. In diesem Projekt wurde durch die Entwicklung von Metadaten und ihre parallele Darstellung in verschiedenen Sprachen die Vereinheitlichung zweier verschiedener Taxonomien realisiert.

In den Frühphasen der Entwicklung basierten die Systemstrukturen auf wirtschaftlichen Zeitreihenstrukturen. In den meisten Szenarien hatten diese Strukturen einen dreidimensionalen Zustand, bestehend aus Thema, Sektor und geografischer Region, also beispielsweise Computer, Software und Griechenland. Mögliche zukünftige Entwicklungen weiterer Reihenstrukturen gibt es in den Bereichen Landwirtschaft, Chemie, Konferenzabwicklung, Bildungswesen, Fertigung, Luft- und Raumfahrt oder Bauwesen - die Liste ist endlos.

Damit dieses System sein maximales Potenzial erreicht, sollte es nach Auffassung seiner Entwickler durch eine Metadaten-Austauschplattform zum Upload und Download von Metadatenvorschlägen ergänzt werden. Darüber hinaus bedeuten die bislang geschaffenen Entwicklungen, dass jede Erweiterung und künftige Entwicklungsschritte auf einer fortgeschrittenen Ebene beginnen könnten. Dies wiederum wird es die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass das System die kritische Masse erreicht, um auf industrielle Reihenstrukturen aller Art anwendbar zu sein.

Kontakt

Juerg Lindlbauer
IFO Institut fuer Wirtschaftsforschung E.V.
Poschinger Strasse 5
860460
Muenchen
GERMANY
Tel: +49-89-922422/5
Fax: +49-89-985369
E-Mail: lindlbauer@ifo.de

| Cordis Technologie-Marktplatz
Weitere Informationen:
http://dbs.cordis.lu/fep-cgi/srchidadb?ACTION=D&SESSION=&DOC=1&RCN=EN_RCN:995&CALLER=OFFR_TM_DE&TBL=DE_OFFR

Weitere Berichte zu: IRAIA Luft- und Raumfahrt Multilingual Reihenstruktur Taxonomie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Layouterfassung im Flug: Drohne unterstützt bei der Fabrikplanung
19.05.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Intelligente Industrialisierung von Rechenzentren
15.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften