Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltweit einheitliche IT-Sicherheitsstandards

05.03.2003


T-Systems erarbeitet Security Konzept für die OMV




Als international tätiger Energiekonzern setzt die OMV Aktiengesellschaft auf optimale IT Sicherheitsstandards. Mit Hilfe von T-Systems hat das führende zentral und osteuropäische Öl- und Erdgasunternehmen ein umfassendes Konzept erstellt, das die Basis für weltweite Sicherheitsrichtlinien bildet.

... mehr zu:
»Network »OMV »Security »T-Systems


Die OMV ist ein Unternehmen mit Tochtergesellschaften in vier Kontinenten. Nahezu alle Standorte sind via Netzwerk mit dem Headquarter in Wien verbunden. Dies stellt hohe Anforderungen an die IT-Sicherheit. Um die entsprechenden Sicherheitsstandards zu optimieren, untersuchte T-Systems über Auftrag des Konzern-IT-Managements die Netzwerksicherheit bei der OMV und erstellte ein leistungsfähiges Gesamtkonzept.

Gemeinsam mit dem OMV-internen IT-Dienstleister SNO (Service Netzwerk OMV) unterteilten T-Systems-Experten die gesamte Netzwerkinfrastruktur in Module. Mit Hilfe der Netzwerkdokumentation bereiteten die Spezialisten Fragenkataloge vor, führten Interviews und werteten die Ergebnisse aus. In enger Abstimmung mit der OMV entstand so die Grundlage des IT-Sicherheitskonzepts, das sich auf allgemein anerkannte Methoden stützt (ISO9001, BS7799, BSI Grundschutzhandbuch).

Im zweiten Schritt formulierten die Sicherheitsexperten die OMV Network Security Policy, die Sicherheitsrichtlinien für Netzwerke, auf Grund der vereinbarten Module sowie das notwendige ISMS (Information Security Management System) Framework. Konkret ging es dabei um Maßnahmen, zum Schutz vor unerlaubtem, zufälligem oder absichtlichem Preisgeben, Ändern oder Zerstören aller Informationen, Daten und Programme, die das SNO speichert, verarbeitet oder transportiert, sowie um den Schutz aller technischen Einrichtungen (Hardware, Infrastruktur usw.).

Die T-Systems-Experten definierten die Beschaffenheit der Verbindungen zwischen den Standorten. Weiters wurden die Kosten für das Umsetzen der Richtlinien für jeden Standort evaluiert. Mit Hilfe dieser Kalkulation entscheidet das Management, ob und inwieweit die Richtlinien in den einzelnen Standorten in Kraft treten. Interconnection Security Agreements regeln schließlich, auf welchen Kommunikations-wegen und -systemen die Tochtergesellschaften Zugriff auf die Unternehmensdaten bekommen.

„Das heißt, hat ein SNO-Kunde beispielsweise einen laut der konzernweit festgelegten Network Security Policy unzureichend gesicherten Internet-Zugang, der nicht kontrollierbar ist, so kann er auch nicht in den Genuss der zentralen Dienstleistungen des OMV-Konzerns kommen, “ beschreibt Wilhelm Bogner, Sicherheitsverantwortlicher der Service Network OMV, das Sicherheitskonzept. „Jede Location – egal ob Plattform, Tankstelle oder Filialbetrieb - muss gewisse Security-Mindeststandards erfüllen, um am SAP R/3 System, der Exchange-Mailanbindung oder der Integration in ein zentrales Directory teilhaben zu können.“

Die international durchgängige Network Security Policy erlaubt es Österreichs größtem börsennotierten Unternehmen, seine IT-Sicherheit nun weltweit zu standardisieren und zu optimieren.

Monika Schmied | T-Systems Austria
Weitere Informationen:
http://www.t-systems.at

Weitere Berichte zu: Network OMV Security T-Systems

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Layouterfassung im Flug: Drohne unterstützt bei der Fabrikplanung
19.05.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Intelligente Industrialisierung von Rechenzentren
15.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften