Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Intels MID-Konzept: Webzugang immer und überall

08.01.2008
Erste Prototypen mobiler Internet-Geräte auf der CES vorgestellt

Mit der Präsentation der ersten Mobile Internet Devices (MID) auf der CES hat Intel-Boss Paul Otellini die Vorstellungen seines Unternehmens von der künftigen Nutzung des Webs skizziert.

"Ein MID ist ein Gerät, das man jederzeit in der Tasche mit sich tragen kann und das einen vollen Internetzugang liefert, ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen", sagt Otellini. Die Industrie stehe kurz davor, das Internet auf ein neues Level der Leistungsfähigkeit und Nützlichkeit zu heben. "Zugang zu Informationen aus dem Web soll der User immer und überall über sein persönliches Internet Device erhalten. Statt ins Internet zu gehen, kommt das Internet zu uns", zitiert BBC online den Intel-Chef.

Auf der CES demonstrieren einige Hersteller die ersten Prototypen, die auf dem MID-Konzept von Intel basieren. Hierfür wurde die Menlow-Plattform entwickelt, die speziell die Anforderungen an mobile Internet-Geräte erfüllen soll. "Als Herzstück dieser Plattform kommt der Sliverthorne-Prozessor zusammen mit dem Chipsatz Poulsbo zum Einsatz", erklärte Intel-Sprecher Martin Strobel gegenüber pressetext. Die CPU ist ein System-on-a-Chip (SoC), das wenig Energie verbraucht, aber dennoch hohe Leistung liefert. Die ersten Prototypen stammen beispielsweise vom chinesischen Elektronikhersteller Lenovo oder vom taiwanesischen Anbieter Benq. Das Benq-Gerät bietet einen 4,8 Zoll großen Touchscreen und unterstützt sowohl WLAN als auch UMTS. Genauere Angaben zu den Geräten wurden noch keine gemacht. Die Menlow-Plattform soll laut Intel in der ersten Jahreshälfte 2008 auf den Markt kommen.

... mehr zu:
»CES »MID »MID-Konzept »Skype »Webzugang

"In den kommenden fünf Jahren werden wir Chips entwickeln, mit denen die aktuelle Leistung von PCs auf kleine und mobile Endgeräte übertragen werden kann", so Otellini. Ultramobile Geräte, die deutlich kleiner sind als Laptops, stoßen vor allem auf Messen auf großes Interesse. Am Endkonsumentenmarkt haben sie es jedoch noch schwer, da der Preis zumeist jenseits der 1.000-Dollar-Marke liegt. Otellini ist jedenfalls davon überzeugt, dass sie am Markt ihren Platz finden werden. Der überall mögliche Webzugang mit dem MID hängt auch von einer flächendeckenden Versorgung mit Datendiensten ab. Hier präferiert Intel nach wie vor WIMAX und hofft auf einen schnelleren Ausbau der Breitbandversorgung. In Gegenden mit einem gut ausgebautem UMTS-Netz beispielsweise in Europa könnte der Zugang jedoch auch problemlos über den Mobilfunk erfolgen.

Auf das MID-Konzept aufmerksam geworden ist auch VoIP-Anbieter Skype, der eine entsprechende Kooperation mit Intel bekannt gegeben hat. Ziel der Zusammenarbeit sei es, die VoIP-Software auf MID-Geräten lauffähig zu machen, damit Sprach- und Video-Telefonate geführt werden können. "Unsere 246 Mio. Skype-Nutzer werden immer mobiler und möchten über Skype auch unterwegs kommunizieren", so Gareth O'Loughlin, zuständiger General Manager bei Skype.

Andreas List | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.intel.com/personal/our-technology/mids

Weitere Berichte zu: CES MID MID-Konzept Skype Webzugang

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht »Lernlabor Cybersicherheit« startet in Weiden i. d. Oberpfalz
12.01.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Klick-Tagebuch: App-Projekt der HdM erlaubt neuen Ansatz in Entwicklungsforschung
11.01.2017 | Hochschule der Medien Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau