Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

GAMA entwickelt den Zugang zu Videokunst in Europa

08.01.2008
EU-Projekt wird vom Technologie-Zentrum Informatik der Universität Bremen koordiniert.

Video-Kunst sowie der Einsatz elektronischer und digitaler Medien gehören zu den wichtigsten Ausdrucksformen moderner Kunst. Die wachsende ästhetische Bedeutung des Einsatzes digitaler Medien steht dabei allerdings in einem zunehmend krassen Missverhältnis zur Zugänglichkeit, Erlebbarkeit und Erforschung von bedeutenden Werken der Medienkunst.

Ausgerechnet im Zeitalter digitaler Medien führen dessen künstlerische Ergebnisse in der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor eher ein Schattendasein - unzureichend dokumentiert und für ein aufgeschlossenes Publikum wie für Wissenschaftler, Künstler und kulturelle Einrichtungen schwer erreichbar.

Zu wichtigen Werken der Literatur, Musik oder der bildenden Kunst führen heute viele Wege: Museen, Bibliotheken, Archive, Galerien, Filme, CD' s und DVD's, Bücher, Bildbände, aber auch schon das Internet. Ausgehend von einer Initiative von Professor Jean-François Guiton aus dem Fachbereich Kunst und Design der Hochschule für Künste Bremen soll jetzt endlich auch Video-Kunst systematisch und wissenschaftlich abgesichert für ein breites Publikum erschlossen werden. Mit Unterstützung der Europäischen Union haben sich dafür insgesamt 19 internationale Partner, darunter drei Partner aus Bremen: das Technologie Zentrum Informatik (TZI) an der Bremer Universität, die Hochschule für Künste Bremen (HfK) und das Unternehmen (in]2:: intelligent indexing (IN2), zum Projekt "Gateway to Archives of Media Art" (GAMA) zusammengefunden. Wesentliche Ziele von GAMA sind die systematische Erfassung und Erschließung von Medienkunst in Europa, die Vernetzung der für die Video-Kunst wichtigen kulturellen Einrichtungen, Museen, Hochschulen und Universitäten und der Aufbau einer gemeinsamen Internet-gestützten benutzerfreundlichen und multilingualen Plattform zur Dokumentation und Präsentation von Video-Kunstwerken und Ergebnissen der kulturwissenschaftlichen Forschung.

... mehr zu:
»GAMA »IN2 »Medienkunst »TZI »Video-Kunst

Die Entwicklung eines solchen Gemeinschaftsportals für Medienkunst wird von der EU im eContentplus Programm mit insgesamt €1,2 Millionen gefördert. Zu den internationalen Partnern des Projektes zählen neben dem TZI, der HfK und IN2 so bedeutende Einrichtungen wie:

Akademia Górniczo-Hutnicza, Krakau
Akademie der Bildenden Künste Wien
argos - interdisciplinary centre for art and audiovisual media, Brüssel
Atos Origin s.a.e., Madrid
C3 Center for Culture & Communication, Budapest
CIANT International Centre for Art and New Technologies, Prag
Heure Exquise !, Mons-en-Baroeul
Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich
Hogeschool vorr den Kunsten Utrecht
Les INSTANTS VIDEO Numériques et poétiques, Marseille
Ludwig Boltzmann Institut Media. Kunst. Forschung, Linz
Nederlands Institut voor Mediakunst Montevideo/Time based Arts, Amsterdam
SCCA Center for Contemporary Arts - Ljubljana
Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Stiftelsen Filmform, Stockholm
Universitat de Barcelona - Laboratori de Mitjans Interactius, Barcelona
Die Gesamtkoordination liegt bei Professor Otthein Herzog (TZI, Universität Bremen). Das Projektbüro wird von Dr. George Ioannidis (IN2) geleitet.

Weitere Informationen bei:

Universität Bremen
Technologie-Zentrum Informatik
Prof. Dr. Otthein Herzog
E-Mail: herzog@tzi.de
und
(in]2:: intelligent indexing (IN2),
Dr. George Ioannidis
E-MAil: gi@in-two.com

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bremen.de

Weitere Berichte zu: GAMA IN2 Medienkunst TZI Video-Kunst

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Deep Learning und KI in der Motorenentwicklung – IAV und DFKI eröffnen gemeinsames Forschungslabor
23.01.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder
19.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lebensrettende Mikrobläschen

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten

23.01.2018 | Maschinenbau

CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics