Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unwetter, Überschwemmungen und Wüstenbildung - Klimawandel im Fokus des Wissenschaftsjahres

21.11.2012
Im November und Dezember 2012 ist "Klimawandel" der Themenschwerpunkt im Deutsch-Südafrikanischen Jahr der Wissenschaft 2012/2013.
Wo liegen die Ursachen des Klimawandels? Wie gehen die Menschen mit den negativen Folgen des Klimawandels wie zunehmende Wetterextreme, Überschwemmung und der fortschreitenden Wüstenbildung um? In den kommenden Wochen werden diese und weitere drängende Fragen schwerpunktmäßig unter dem Dach des Wissenschaftsjahres behandelt.

"Die Erforschung des Klimawandels gehört zu den wichtigsten Aufgaben der deutsch-südafrikanischen Forschungszusammenarbeit. Wissensaustausch und Technologietransfer sind der Schlüssel, um gemeinsam wirksame Strategien zu entwickeln, wie wir uns an veränderte klimatische Bedingungen anpassen können", so Bundesforschungsministerin Annette Schavan.

Im Rahmen eines Wettbewerbs zum Deutsch-Südafrikanischen Jahr der Wissenschaft 2012/2013 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem südafrikanischen Partnerministerium Department for Science and Technology (DST) 19 Forschungsinitiativen als förderungswürdig ausgewählt, die sich mit den Auswirkungen des Klimawandels beschäftigen.

So veranstalten im Rahmen des deutsch-südafrikanischen Forschungsprogrammes "Inkaba yeAfrica" junge Geowissenschaftler aus beiden Ländern gemeinsam einen Workshop in Potsdam. Wissenschaftliche Symposien zu den Themen Geodynamik und Erd-Monitoring, Energie-Ressourcen, Mineral-Ressourcen, und Geo-Ökodynamik bereichern die internationale Kooperation.

In Südafrika organisieren das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) und das Applied Center for Climate and Earth Systems Science (ACCESS) einen Kooperations-Workshop im Bereich Meereskunde, an dem ebenfalls Forscher und Nachwuchswissenschaftler aus beiden Ländern teilnehmen.

Südafrika und Deutschland verbindet eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft. Bereits seit 1996 besteht eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung über die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit. Im Bereich Technologie und angewandte Wissenschaften hat Deutschland Südafrika viel zu bieten.

Das Land am "Kap der Guten Hoffnung" wiederum ist als Forschungsstandort beispiellos wertvoll: Ob Wasser, Klima, Energie, Biodiversität, Gesundheit oder Bildung – in Südafrika konzentrieren sich die Themen, an denen Menschen weltweit arbeiten.

Den besonderen Stellenwert der Kooperation unterstreichen beide Länder jetzt mit einem Deutsch-Südafrikanischen Jahr der Wissenschaft 2012/2013, initiiert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem südafrikanischen Partnerministerium für Wissenschaft und Technologie.

Unter dem Motto "Forschungspartnerschaften stärken für Innovation und nachhaltige Entwicklung" zielt es darauf ab, die bestmögliche Zusammenarbeit der beiden Wissenschaftsstandorte zu erreichen. Im Vordergrund stehen dabei sieben global relevante Themenfelder: Astronomie, Bioökonomie, Human Capital Development, Innovationen der Gesundheitswirtschaft, Klimawandel, Geistes- und Sozialwissenschaften und Urbanisierung/Megastädte.

Sandra Brouwers | idw
Weitere Informationen:
http://www.deutsch-suedafrikanisches-wissenschaftsjahr.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Einblicke unter die Oberfläche des Mars
21.07.2017 | Jacobs University Bremen gGmbH

nachricht Tauender Permafrost setzt altes Treibhausgas frei
19.07.2017 | Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

NASA looks to solar eclipse to help understand Earth's energy system

21.07.2017 | Earth Sciences

Stanford researchers develop a new type of soft, growing robot

21.07.2017 | Power and Electrical Engineering

Vortex photons from electrons in circular motion

21.07.2017 | Physics and Astronomy