Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Geowissenschaftler auf der Jagd nach Rohstoffen

19.07.2006
Die Versorgung der Weltbevölkerung mit Energie und Rohstoffen ist die Grundlage für wirtschaftliche und politische Stabilität. Um die nachhaltige Versorgung und die damit verbundene Lebensqualität sicher zu stellen, ist die Bildung von Kohlenwasserstoff- und Erzlagerstätten notwendig.

Eine tragende Rolle kommt dabei hydrothermalen Systemen zu, die die treibenden Kräfte für geothermische Felder sind. Die Entwicklung kosteneffizienter Methoden zur Auffindung thermischer und mineralischer Ressourcen stellt eine enorme Herausforderung für die geologische Exploration dar, die mithilfe numerischer Simulation reaktiver Transportprozesse gemeistert werden kann.

Um diese Herausforderung anzugehen, hat das Institut für Angewandte Geophysik der RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit der University of Western Australia in Perth den 3-tägigen Kurs "Process Modelling of Hydrothermal Systems using SHEMAT/Processing SHEMAT" entwickelt. Fokus dieses Kurses ist die gekoppelte numerische Simulation von Strömung, Wärmeausbreitung, Speziestransport und chemischen Reaktionen und deren Bezug zu tektonischen Deformationsprozessen und Geodynamik. Es wird eine Übersicht über physikalische und chemische Grundlagen gegeben und es werden Wege zur Umsetzung geologischer Konzepte in numerische Modelle im Detail erörtert. Der Kurs beinhaltet darüber hinaus Praxisteile, die basierend auf dem Computerprogramm SHEMAT durchgeführt werden.

Angesprochen sind Geophysiker, Geologen, Geochemiker und Hydrogeologen aus In-dustrie, Universitäten und staatlichen Ämtern, die an Simulationstechniken zur Be-schreibung geothermischer und reaktiver Transportprozesse interessiert sind. Insbesondere angesprochen sind Diplomanden und Doktoranden, sowie alle Benutzer des Programmpakets SHEMAT / Processing SHEMAT.

... mehr zu:
»RWTH »SHEMAT »Transportprozes

Der Kurs wird von der RWTH International Academy (www.rwth-academy.de) organi-siert und findet vom 25. bis 27. September 2006 im Gästehaus der RWTH Aachen statt. Die Kursteilnahme wird von der RWTH Aachen bescheinigt. Die Kursgebühr beträgt 750 € (250 € bei Vorlage einer gültigen Studienbescheinigung).

Weitere Informationen:
RWTH International Academy, Aachen University
Friederike Wolter, M.A.
Kármánstr. 17 - 19, 52062 Aachen
Telefon: 0241 / 80-99367
Fax.: 0241 / 80-92525
Email: education@rwth-academy.de
i.A. Monika Lembke

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.rwth-aachen.de
http://www.rwth-academy.de/geophysics.htm

Weitere Berichte zu: RWTH SHEMAT Transportprozes

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Klimawandel schwächt tropische Windsysteme
20.10.2017 | MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen

nachricht An der Wurzel des Amazonas: Bodentiefe bestimmt Vegetationstyp
20.10.2017 | Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise