Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Studiengang Geowissenschaften in Münster

29.06.2001


Ab kommendem Wintersemester bietet die Universität Münster erstmals den integrierten Studiengang "Geowissenschaften" an. Die Ausbildung schließt mit den international anerkannten Studienabschlüssen "Bachelor" nach sechs Semestern und "Master" nach weiteren vier Semestern ab. Der moderne Studiengang bietet eine fundierte Ausbildung in den an der Universität Münster besonders leistungsfähigen geowissenschaftlichen Teildisziplinen Geologie/Paläontologie, Mineralogie und Planetologie.

Der neue Studiengang ist besonders darauf ausgerichtet, den Absolventen das nötige Wissen und die Fähigkeiten zu vermitteln, die in der technisch-anwendungsorientierten Praxis ebenso wie in der Forschung heute gefordert werden. Die weltweit akzeptierten Abschlüsse Bachelor und Master lassen erwarten, dass den Absolventen der gesamte internationale Arbeitsmarkt offen stehen wird. Nach Ansicht des Fachbereichs Geowissenschaften der Universität Münster bietet der neue Studiengang den erfolgreichen Absolventen eine höhere Flexibilität in der Ausbildung, neue Berufsmöglichkeiten sowie eine bessere Vorbereitung auf den globalen Arbeitsmarkt, sei es in der Forschung oder in den angewandten Geowissenschaften.

Die Wissenschaftler der beteiligten geowissenschaftlichen Institute der Universität Münster arbeiten praxisorientiert oder in Forschungsprojekten auf allen Kontinenten und sind auch an Weltraum-Missionen beteiligt. In diese Projekte sollen die Studierenden schon in einem frühen Abschnitt der Ausbildung eingebunden werden. So können sie sich je nach Neigung und Interesse in den unterschiedlichen Teildisziplinen der Geowissenschaften engagieren, selbst mitforschen und auf diese Weise praxisorientiert arbeiten und lernen. Der modulare Aufbau des Studiums und der vielseitige Bezug zur Berufswelt erlauben eine individuelle, an Einzelinteressen und spezielle Fähigkeiten angepasste Ausbildung.



Die bisherigen Diplom-Studiengänge Geologie/Paläontologie und Mineralogie der Universität Münster laufen nach den Vorgaben einer Rechtsverordnung des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministeriums im Jahr 2007 aus. Studierende im dritten oder einem höheren Fachsemester in den bisherigen Diplom-Studiengängen können im Wintersemester noch angenommen werden. Mit dieser Regelung ist ein Wechsel innerhalb der Universität sowie ein Zugang von anderen Universitäten weiterhin möglich.

Norbert Frie | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/Geowissenschaften/Welcome-d.html

Weitere Berichte zu: Geologie/Paläontologie Geowissenschaft Mineralogie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät
21.09.2017 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

nachricht Der Salzwasser-Wächter auf der Darßer Schwelle
19.09.2017 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie