Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zusammenarbeit mit der Brandenburger Polizei beim Einsatz von Brennstoffzellen

15.02.2013
Im Zusammenhang mit der flächendeckenden Einführung von Digitalfunk für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben des Landes Brandenburg soll die Notstromversorgung, die bei Netzausfall den Betrieb gewährleistet, künftig statt durch wartungsintensive und umweltproblematische Dieselgeneratoren über moderne Brennstoffzellen realisiert werden.

Insgesamt sind 116 Standorte mit der neuen, umweltfreundlichen Technologie auszustatten. Bei der Einführung dieser „Unterbrechungsfreien Stromversorgung“ (USV) – so der Fachbegriff – übernimmt die Technische Hochschule Wildau die wissenschaftliche Begleitung.

Der Lehr- und Forschungsschwerpunkt „Physikalische Technik“ unter Leitung von Prof. Dr. Siegfried Rolle wurde durch den mit der Projektrealisierung beauftragten Zentraldienst der Polizei des Landes Brandenburg (ZDPol) als Wissenschaftspartner ausgewählt. Das Team von Hochschullehrern, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden arbeitet schon seit längerer Zeit erfolgreich an Themen rund um regenerative Energietechnik und Energiemanagement.

Eine Kernkompetenz ist dabei die Brennstoffzellentechnologie.
Die Aufgabe des TH-Teams während der Projektlaufzeit bis März 2016 ist die wissenschaftliche Begleitung zum einen durch Langzeituntersuchung der Zuverlässigkeit der Brennstoffzellen unter den praktischen Einsatzbedingungen des Polizeibetriebes, zum anderen durch die Überprüfung und Anpassung der erforderlichen Service- und Logistikkonzepte. Darüber hinaus werden im Projekt interessierten Behörden, Einrichtungen und Unternehmen (z.B. Mobilfunkanbieter) Workshops zur Brennstoffzellentechnologie in ihrer gesamten Breite angeboten. Ziel ist es, der Brennstoffzellentechnik auch in anderen Anwendungsfeldern zum Durchbruch zu verhelfen.

Zu Demonstrations- und Forschungszwecken wird im 1. Halbjahr 2013 auf dem Campus der TH Wildau ein „gläserner Container“ errichtet, in dem erweiterte Untersuchungen an Brennstoffzellenanlagen zur unterbrechungsfreien (Not-)Stromversorgung unter Praxisbedingungen, aber unabhängig vom Regelbetrieb bei der Polizei, durchgeführt werden. Der Container soll in Zukunft auch für die Lehre und Weiterbildung genutzt werden. So können sich dort potenzielle Anwender und Interessenten über die neue Technik und deren sichere Beherrschbarkeit informieren.

Bernd Schlütter | idw
Weitere Informationen:
http://www.th-wildau.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Digitale Messtaster von WayCon – höchst präzise und vielseitig einsetzbar
14.11.2017 | WayCon Positionsmesstechnik GmbH

nachricht FAU-Forscher entwickeln neues Materialsystem für effiziente und langlebige Solarzellen
10.11.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Klein aber Fein: Das Designhaus "Frankel" aus England

20.11.2017 | Unternehmensmeldung

Mehr Sicherheit beim Fliegen dank neuer Ultraschall-Prüfsysteme

20.11.2017 | Maschinenbau

Spin-Strom aus Wärme: Neues Material für höhere Effizienz

20.11.2017 | Physik Astronomie