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Rittal treibt standardisierte Open Rack-Technologie voran

06.07.2017

Rittal tritt Open19 Foundation bei

Mit über drei Prozent des globalen Stromverbrauchs sind Datacenter ein bedeutender Treiber für den Energieverbrauch. Dieser Entwicklung begegnet die jüngst gegründete Open19 Foundation mit einem neuen Konzept: Standardisierte, modulare IT-Infrastrukturen sorgen für mehr Effizienz, weniger Kosten und größere Flexibilität im Datacenter. Rittal ist nun Mitglied der Foundation, um gemeinsam mit weiteren Vertretern den innovativen Ansatz voranzutreiben.


Energieeffizient: Mit dem Open19-Rack bietet Rittal eine Gleichstrom-Lösung auf der gängigen 19“-Rack Basis. Die Anschlüsse werden nicht auf eine zentrale Stromschiene an der Rückseite des Schrankes adaptiert, sondern über einen speziellen Kabelbaum auf der Rückseite mit den Power-Shelves verbunden.

Quelle: Rittal GmbH & Co. KG


„Aufgrund der steigenden Energiekosten nutzen wir alle Möglichkeiten für mehr Energieeffizienz zugunsten unserer Kunden. Dies unterstreichen wir mit unserem Beitritt in die Open19 Foundation, in der wir aktiv innovative Rack-Architekturen mitgestalten.“, sagt Jason Rylands, Global Director Data Center und Open Compute bei Rittal.

Quelle: Rittal GmbH & Co. KG

Rittal, der größte Rack-Produzent der Welt, ist der Open19 Foundation beigetreten. Getrieben von der Microsoft-Tochter LinkedIn und globalen Anbietern, wie HPE und GE Digital, wurde diese im Mai 2017 mit dem Ziel ins Leben gerufen, Datacenter kostengünstiger, effizienter und flexibler zu gestalten.

Dafür setzt das Open Source-Design auf eine standardisierte Architektur für Computer- und Storage-Komponenten im gängigen 19-Zoll-Rack, bei der die Komponenten unterschiedlicher Hersteller miteinander kompatibel sind.

„Aufgrund der steigenden Energiekosten nutzen wir alle Möglichkeiten für mehr Energieeffizienz zugunsten unserer Kunden. Dies unterstreichen wir mit unserem Beitritt in die Open19 Foundation, in der wir aktiv innovative Rack-Architekturen mitgestalten.“, sagt Jason Rylands, Global Director Data Center und Open Compute bei Rittal.

„Die Open19 Foundation ist eine schnell wachsende Gemeinschaft von Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen des Datacenter- und Edge-Ökosystems. Wir sind sehr erfreut darüber, dass Rittal – als wichtiger Akteur und globaler Player im Markt – nun Mitglied der Open19 Foundation ist.“, erklärt Yuval Bachar, Vorsitzender Open19 Foundation.

Standardisiertes Design für weniger Kosten

Als jüngstes Mitglied der Open19-Community bietet Rittal mit einem Open19-Rack eine kostengünstige und schnell einsetzbare Lösung auf der gängigen 19 Zoll-Rack-Basis. Darüber hinaus wird der Systemanbieter mit der Mitgliedschaft das Ökosystem von Open19 unterstützen und Innovationen sowohl für bestehende Datacenter als für die wandelnden Kundenanforderungen fördern.

„Als Mitglied der Open19 Foundation ist Rittal jetzt noch besser für die Anforderungen im Datacenter-Markt aufgestellt. Darunter zählen die steigende Zahl an Hyperscalern, Colocation-Anbieter, Telekom- Konvergenz und Edge Computing.“ fügt Rylands hinzu.

Standardisiert für kürzere Time-to-Market

Ein Vorteil der innovativen Open19-Architektur ist der Einsatz von Gleichstrom bei der Versorgung der Server. Die Anschlüsse werden über einen speziellen Kabelbaum auf der Rückseite mit den Power-Shelves verbunden.

Die Gleichstromversorgung sorgt für Energieeffizienz, der standardisierte, modulare Aufbau für eine kürzere Time-to-Market und die Skalierbarkeit für flexiblere Anpassungen im Datacenter aus.

Über Rittal

Rittal mit Sitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal sind in über 90 Prozent aller Branchen weltweit zu finden, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie in der IT- und Telekommunikationsbranche.

Zum breiten Leistungsspektrum des Weltmarktführers gehören konfigurierbare Schaltschränke, deren Daten im gesamten Produktionsprozess durchgängig verfügbar sind. Intelligente Rittal Kühllösungen mit bis zu 75 Prozent geringerem Energie- und CO2-Verbrauch können mit der Produktionslandschaft kommunizieren und ermöglichen vorausschauende Wartungs- und Servicekonzepte. Innovative IT-Lösungen vom IT-Rack über das modulare Rechenzentrum bis hin zu Edge und Hyperscale Computing Lösungen gehören zum Portfolio.

Die führenden Softwareanbieter Eplan und Cideon ergänzen die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Rittal Automation Systems durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau. Rittal liefert in Deutschland binnen 24 Stunden zum Bedarfstermin – punktgenau, flexibel und effizient.

Rittal wurde im Jahr 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 80 Tochtergesellschaften international erfolgreich. Die Unternehmensgruppe beschäftigt über 11.300 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro. Zum neunten Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2017 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. In einer bundesweiten Studie stellten die Zeitschrift Focus Money und die Stiftung Deutschland Test fest, dass die Friedhelm Loh Group 2017 bereits zum zweiten Mal zu den bundesweit besten Ausbildungsbetrieben gehört.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rittal.de  und www.friedhelm-loh-group.com 

Unternehmenskommunikation

Regina Wiechens-Schwake
Tel.: 02772/505-2527
E-Mail: wiechens-schwake.r@rittal.de

Hans-Robert Koch
Tel.: 02772/505-2693
E-Mail: koch.hr@rittal.de

Christian Abels
Tel.: 02772/505-1328
E-Mail: abels.c@rittal.de

Rittal GmbH & Co. KG
Auf dem Stützelberg
35745 Herborn

www.rittal.de 

Christian Abels | Rittal GmbH & Co. KG

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