Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Flexible, leichte Beleuchtungsvarianten für Flugzeugsitze

09.04.2015

Faseroptik-Lösungen von SCHOTT für maximale Designflexibilität bei minimalem Projektrisiko

Die Innenkabine eines Passagierflugzeugs enthält eine Vielzahl von Komponenten, die für die Fluggäste von besonderer Bedeutung für ihren Komfort und folglich ihre Kundenbindung sind. Dabei kommt dem Sitz eine große Bedeutung zu, da der Gast mit ihm sehr mittelbar in Kontakt kommt. Deshalb sind die Sitze für die Fluglinien ein zentrales Element des Markenaufbaus und der Differenzierung.


Die faseroptischen Lichtleiter von SCHOTT sind sehr robust und eignen sich bestens für den Einsatz in feuchten und nassen Umgebungen. Bild: SCHOTT


Design, Komfort und Funktionalität von Flugzeugsitzen genießen höchste Priorität. Dem Licht kommt dabei eine besonders wichtige Rolle zu, da es funktionelle und emotionale Aspekte verbindet. SCHOTT bietet hochwertige Kabinen- und Sitzbeleuchtung an. Bild: SCHOTT

Design, Komfort und Funktionalität der Sitze genießen oberste Priorität. Besonders die Beleuchtung spielt eine große Rolle, denn ihr kommen sowohl funktionale als auch emotionale Aufgaben zu. Der Beleuchtungsexperte SCHOTT bietet auf Basis seiner Faseroptik- und LED-Lösungen diverse Konzepte an und stellt diese vom 14. bis 16. April 2015 auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg aus (Stand 6B31).

„Unsere Kunden legen Wert auf maximale Designfreiheit bei der Gestaltung ihrer Flugzeugsitze. Gleichzeitig sollen Entwicklungszeiten sowie Kosten möglichst gering sein. Und natürlich möchten Airlines und Sitzhersteller so wenig Risiko wie möglich bei Produktprüftests jeglicher Art eingehen“, erklärt Yvonne Winter, Produktmanagerin Sitzbeleuchtung bei SCHOTT Lighting & Imaging, die Rahmenbedingungen.

Dafür hat der Beleuchtungsexperte SCHOTT eine Lösung parat: „Mit unseren Beleuchtungskonzepten ermöglichen wir den Fluggesellschaften, ihre Sitze individuell zu entwickeln und bereits offiziell qualifizierte Beleuchtungskomponenten einzusetzen. Kreativ sein und gleichzeitig Zeit und Geld sparen“, erklärt Winter das Motto.

Nicht nur in der Economy Class sondern mittlerweile auch in der Business Class ist eine Entwicklung hin zu immer leichteren, dünneren Sitzschalen zu spüren. Gleichzeitig werden immer mehr Lichtelemente integriert, von der reinen Leselampe über die funktionale Beleuchtung, z.B. zur Beleuchtung von Fächern und Schaltern, bis hin zur Ambiente-Beleuchtung, etwa im Fußraum des Sitzes oder die seitliche Beleuchtung der Tischfläche. „Mit unserer Lösung ist dies alles umsetzbar, und zwar kundenspezifisch. Der Fantasie und dem kreativen Design sind keine Grenzen gesetzt. Gleichzeitig können Elemente einzeln ausgetauscht werden. Das ist das Charmante an unserem modularen Konzept“, so Winter.

Die Lösung von SCHOTT kombiniert eine fest verankerte, qualifizierte LED-Lichtquelle mit faseroptischen Lichtleitern, die das Licht von der Lichtquelle an alle gewünschten Stellen transportiert. Die Lichtquelle wird unterhalb des Sitzes verankert und ist somit für den Gast unsichtbar. Für zukünftige Lösungen setzt SCHOTT auf RGBW Lichtquellen mit großer Farbstabilität für alle abgehenden Lichtleiter. “LEDs altern aufgrund verschiedenster Einflüsse und die Kombination aus einer Lichtquelle und mehreren Lichtauslässen gewährt die gleiche Lichtfarbe pro Auslass und somit ein homogenes Erscheinungsbild des gesamten Sitzes“, erklärt Winter.

Die diversen Lichtleiter, die mit der Lichtquelle verbunden werden, sind extrem dünn und flexibel: sie sind weniger als 5 mm dick und weisen einen Biegeradius von rund 15 mm auf. So können sie durch schwer zugängliche Bereiche der Sitzschale geführt oder in enge Nischen leicht integriert werden.

Ferner sind die faseroptischen Lichtleiter passiv und enthalten keine Stromleitungen. Dadurch erzeugen sie weder ein elektromagnetisches Interferenz (EMI) noch unerwünschte Wärme. „Gerne erarbeiten wir mit unseren Kunden an leicht umsetzbaren Befestigungslösungen“, bietet Winter an.

Da die LED-Lichtquellen und Lichtleiter bereits im Vorfeld qualifiziert sind, müssen bei der Qualifizierung des Sitzes lediglich die kundenspezifischen Spot Designs erneut mit geprüft werden. Diese bestehen ohne zusätzlichen Aufwand die üblichen Vibrationstests und entsprechen dank des Aufbaus aus Glasmantel und Silikonhülle ebenfalls den gängigen Brandschutzbestimmungen, so dass hier keine zusätzlichen Projektrisiken auftreten.

SCHOTT bietet seine faseroptischen Beleuchtungsprodukte ausgewählten Sitzherstellern und Fluggesellschaften bereits erfolgreich an. So hat sich das SCHOTT® HelioLine Mood Light bereits bewährt und ist bei einigen Airlines erfolgreich im Einsatz. Auch das SCHOTT® HelioFlex Mood Light ist schon in Passagiersitzen integriert. Es wird ebenfalls bereits zur Beleuchtung der Gänge eingesetzt. Dank des Aufbaus aus Metall und Glas ist es besonders robust und hält selbst Schlägen von vorbeirollenden Koffern stand.

Weitere Informationen unter:

http://www.schott.com/aviation/english/productsapplications/interior/seatillumination.html


Pressekontakt

SCHOTT AG
Dr. Haike Frank
Public Relations Manager
Phone: +49 (0)6131 - 66 4088
haike.frank@schott.com
www.schott.com


ÜBER SCHOTT

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 1,87 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.

Pressekontakt
SCHOTT AG - Hattenbergstrasse 10 - 55122 Mainz - Deutschland
Phone: +49 (0)6131/66-2411 - www.schott.com

Dr. Haike Frank | SCHOTT AG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Elektromobilität: Forschungen des Fraunhofer LBF ebnen den Weg in die Alltagstauglichkeit
27.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

nachricht Wärme in Strom: Thermoelektrische Generatoren aus Nanoschichten
16.03.2017 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE