Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europas Energie-Zukunft gestalten

30.06.2010
KIC InnoEnergy – das sind europaweit 35 Partner aus Unternehmen, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Business Schools. Sie treten an, um für Europa ein nachhaltiges Energiesystem zu schaffen, neue Energietechnologien schneller auf den Markt zu bringen und Europa im weltweiten Wettbewerb zu stärken. Seinen offiziellen Start feiert KIC InnoEnergy am Mittwoch, 7. Juli, 14 Uhr, im Karlsruher Schloss. Bereits wenige Monate nach dem Zuschlag durch das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) können die Partner schon erste Erfolge vorweisen.

Über diese ersten Meilensteine und die weiteren Ziele von KIC InnoEnergy informieren die Partner in einem Pressegespräch am 7. Juli, 12.30 Uhr (Anmeldung bei der KIT-Pressestelle). Zur Eröffnungsveranstaltung ab 14 Uhr sind die Vertreter der Medien ebenfalls herzlich eingeladen.

KIC steht für Knowledge and Innovation Community. Das EIT hat Ende vergangenen Jahres europaweit drei KICs ausgewählt und fördert diese mit insgesamt 308 Millionen Euro. Neben KIC InnoEnergy zur nachhaltigen Energieversorgung beschäftigen sich die beiden weiteren KICs mit der künftigen Informations- und Kommunikationsgesellschaft sowie mit Stategien zur Anpassung an den Klimawandel und seiner Minderung.

Die Koordination des Aufbaus von KIC InnoEnergy liegt derzeit beim KIT. KIC InnoEnergy gliedert sich in sechs regionale Knotenpunkte in insgesamt acht europäischen Ländern. Diese europäischen Co-Location Centres (Benelux, Iberia, AlpsValleys, Sweden, Poland plus, Germany) koordinieren jeweils ein wichtiges Energiethema für alle Partner im Konsortium. Die einzelnen Co-Locations (CC) erhalten Unterstützung in den jeweiligen Regionen – im Falle der CC Germany hat das Land Baden-Württemberg bereits eine Förderung zugesagt.

„Die enge Verzahnung von Industrie, Forschung und Lehre und die Vernetzung des Innovationswissens ist Kennzeichen von KIC InnoEnergy“, betont Professor Hans-Jörg Bauer vom KIT, der den Aufbau koordiniert. Für die kommenden vier Jahre plant das Konsortium 65 Energie-Patente sowie 50 Ausgründungen. 90 neue Produkte sollen auf den Markt kommen. Es ist vorgesehen, 1500 Masterstudierende und Doktoranden erstklassig aus- bzw. fortzubilden. Die Umsetzung des Wissens in wettbewerbsfähige Produkte ist bereits in der Ausbildung ein zentrales Thema.

So wird noch in diesem Wintersemester ein Masterstudiengang im Bereich der nachhaltigen Energien starten, den Studierende künftig in verschiedenen Ländern Europas belegen können. Mobilität ist hier vorprogrammiert, denn ein Wechsel der Studierenden innerhalb der europäischen Knotenpunkte nach den ersten beiden Semestern ist hier fest intergriert. Darüber hinaus startet ein Doktorandenprogramm im Bereich Intelligente Stromnetze (Smart Grids) und Energiespeicherung, das gemeinsam von den KIC InnoEnergy-Partnern und dem EIT finanziert wird. Für das Wintersemester 2011 ist zudem ein Doktorandenprogramm im Bereich Chemischer Brennstoffe geplant, für die sich Doktoranden weltweit bewerben können.

Der Cleantech Venture Day, eine Veranstaltung, die ab diesem Jahr abwechseld in den sechs regionalen Knotenpunkten von KIC InnoEnergy stattfindet, vernetzt Ideen und Investoren und soll auf diese Weise zusätzlich neue Energietechnologien auf den Weg bringen.

Programm für die Eröffnungsveranstaltung
am 7. Juli, 14 Uhr, Karlsruher Schloss, Gartensaal
„Shaping Europe’s Future by Innovation”
14.00 h Opening and Welcome
Eberhard Umbach, President Karlsruhe Institute of Technology,
Vice President of the Helmholtz Association
14.10 h Greetings
Heinz Fenrich, Lord Mayor, City of Karlsruhe
14.20 h Competitive Regions Build on Research, Education and Innovation
Peter Frankenberg, Minister for Science, Research and the Arts,
State of Baden-Württemberg
14.40 h Energy Future in Europe – The KIC InnoEnergy
Hans-Jörg Bauer, Coordinator KIC InnoEnergy
15.00 h Shaping Europe’s Future by Innovation – The KIC
Approach
Gerard de Nazelle, Director European Institute of Technology EIT
15.20 h Research and Human Ressources Ensure Europe’s Strength
Hervé Bernard, Vice Chairman, CEA
15.40 h Innovation Provides Business Success: Our KIC In-noEnergy Deliverers
Wolfram Münch, Head of Research, EnBW
16.00 h Official Launch of KIC InnoEnergy
Peter Fritz, KIT Vice President Research and Innovation and all KIC Steering Board
Members on Stage
Europe’s Hymn: Freude schöner Götterfunken
16.15 h Reception and Get together
Weitere Informationen zu KIC InnoEnergy unter:
www.kic-innoenergy.com
In der Energieforschung ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine der europaweit führenden Einrichtungen: Das KIT-Zentrum Energie vereint grundlegende und angewandte Forschung zu allen relevanten Energieformen für Industrie, Haushalt, Dienstleistungen und Mobilität. In die ganzheitliche Betrachtung des Energiekreislaufs sind Umwandlungsprozesse und Energieeffizienz mit einbezogen. Das KIT-Zentrum Energie verbindet exzellente technik- und naturwissenschaftliche Kompetenzen mit wirtschafts-, geistes- und sozialwissenschaftlichem sowie rechtswissenschaftlichem Fachwissen. Die Arbeit des KIT-Zentrums Energie gliedert sich in sieben Topics: Energieumwandlung, erneuerbare Energien, Energiespeicherung und Energieverteilung, effiziente Energienutzung, Fusionstechnologie, Kernenergie und Sicherheit sowie Energiesystemanalyse.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Weiterer Kontakt:
Monika Landgraf
Pressestelle
Tel.: +49 721 608-8126
Fax: +49 721 608-3658
E-Mail: monika.landgraf@kit.edu

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu
http://www.kic-innoenergy.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Wärme in Strom: Thermoelektrische Generatoren aus Nanoschichten
16.03.2017 | Universität Duisburg-Essen

nachricht Flüssiger Treibstoff für künftige Computer
15.03.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie