Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ENSO übergibt Hochschule Zittau/Görlitz voll elektrisch betriebenes Fahrzeug

19.07.2013
ENSO und Hochschule Zittau/Görlitz untersuchen die Vorteile der Elektromobilität bei Netzintegration erneuerbarer Elektroenergie-Erzeugungsanlagen

Neben der Schadstoffreduzierung in Ballungsgebieten und einer Reduzierung der Abhängigkeit von Öl und Gas kann die Elektromobilität auch einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes leisten.


Dr. Birgit Wetzel, ENSO Energie Ost AG, übergibt im Beisein des Regionalbereichsleiters Görlitz der ENSO Netz GmbH Gunther Herzig (re.) feierlich den Schlüssel an den Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, Prof. Dr. Klaus-Dieter Haim
Foto: HSZG - J. Freudenberg

Wenn nach der Energiewende immer weniger konventionelle Kraftwerke das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch aufrechterhalten, sind kurzfristig zu- und abschaltbare Verbraucher sowie Elektroenergiespeicher eine wichtige Voraussetzung für einen stabilen Netzbetrieb.

Um diese Ziele zu erreichen sind nicht nur intelligente Stromnetze, sondern auch eine geeignete Kommunikationsstruktur zwischen Netz und Ladeeinrichtungen der Elektromobilität sowie eine vom Nutzer akzeptierbare Datensammlung und –verarbeitung nötig.

Dabei sind viele Fragen zur Elektromobilität noch offen oder nur unzureichend beantwortet:

Wie groß ist das Potential (z. B. Zweitwagen oder Flottenfahrzeuge)?

Wie viel E-Autos verträgt ein Netz ohne und mit Ausbau?

Wie ist die Akzeptanz bei veränderten Nutzungsbedingungen?

Welche Ladeinfrastruktur ist nötig und wie erfolgt eine einfache Abrechnung? Und vieles mehr.

Die ENSO übergab der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Zittau/Görlitz kürzlich feierlich ein voll elektrisch betriebenes Fahrzeug (Mitsubishi i-MiEV), um es zwischen den beiden Standorten der Fakultät in Zittau und in Görlitz zu nutzen und dabei viele relevante Fragen zur Elektromobilität zu untersuchen.

Das ENSO-Fahrzeug wird ein Jahr lang von der Hochschule Zittau/Görlitz eingesetzt.

Etwas Werbung für zukunftsweisende Technologien und viele interessante Studienmöglichkeiten an der Hochschule Zittau/Görlitz soll das Fahrzeug natürlich auch machen.

Technische Daten des Mitsubishi i-MiEV

Motor: Synchronmotor mit 49 kW Leistung und 180 Nm Drehmoment
Verbrauch: ca. 13,5 kWh / 100 km
Batterie: 16 kWh
Ladedauer: Normalladung (230 V, 10 A) 6-8 h
Gleichstromladung (max. 50 kW) ca. 30 min
Reichweite: ca. 110 km
Höchstgeschwindigkeit: 130 km / h
Kaufpreis ca. 30.000 Euro
Elektromobilität bei ENSO – Ein Überblick
• Seit 2010 ist ENSO in der Modellregion Elektromobilität Sachsen aktiv
www.e-mobil-sachsen.de
o Projekt SaxMobility (2010-2011)
Schwerpunkt: Flottenbetrieb mit E-Fahrzeugen und Flottenmanagement
o Projekt SaxMobility II (2011-2014)
Schwerpunkt: Zugang zur Ladeinfrastruktur über mobile Endgeräte erproben
(Prinzip HandyTicket des ÖPNV) www.sax-mobility.de
• Gegenwärtig sind 12 Elektrofahrzeuge im Fuhrpark von ENSO im Einsatz
Sie haben bisher über 100.000 km zurückgelegt.
o 2 CitySax
o 6 Mitsubishi i-MiEV
o 4 Opel Ampera
• ENSO hat bisher sechs öffentlich zugängliche Ladesäulen errichtet
Standorte: Dresden, Großenhain, Tharandt, Glashütte, Kurort Rathen, Radeberg
http://www.enso.de/enso/home.nsf/enso/Unternehmen/Umwelt_Mobilitaet_Elektroantrieb.html
o Zugang über Ladekarte – bisher 80 Nutzer
o Ladekarte bei ENSO erhältlich
o Unentgeltliches „Tanken“ im Rahmen des geförderten Projekts
• weitere fünf zugängliche Ladesäulen in Moritzburg, Sebnitz, Bastei/Lohmen, Königstein, Oybin-Zittauer Gebirge in Planung
• Angebot für Kommunen: E-PKW zum Testen im Alltag
Bisher haben das z.B. genutzt: Landkreisverwaltungen in Görlitz, Meißen und Großenhain, Städte Zittau, Altenberg, Gemeinde Rietschen
Für Informationen zum Projekt steht zur Verfügung:
Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Haim
Dekan
Fakultät Elektrotechnik und Informatik
Tel.: 03583 / 61 1303
E-Mail: kdhaim@hszg.de

Hella Trillenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.hszg.de/f-ei

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Geräteschutzschalter erfüllt NEC Class 2
19.05.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Elektronikgehäuse für Anzeigeeinheiten
19.05.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten