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Dinoschwanz an Windrad

14.12.2012
Eine kleine Veränderung an der hinteren Kante von Rotorblättern mindert den Lärm von Windenergieanlagen und steigert gleichzeitig ihren Wirkungsgrad.

Peder Bay Enevoldsen aus Brande in Dänemark fand heraus, dass sich dafür ein zackenförmiges Design eignet, das bei der Fertigung integriert oder nachträglich aufgeklebt werden kann.


Weil die Zacken an den Schwanz eines Dinosauriers erinnern, nennen die Kollegen bei Siemens Wind Power die Erfindung Dinotails, also Dinoschwänze. Enevoldsen suchte nach einer Lösung, um die Lärmentwicklung von Windturbinen zu reduzieren. Das ist für Anlagen auf dem Festland wichtig.

Die Erfindung ist schon einige Jahre alt - und mit den jüngsten Hochleistungsturbinen stellte sich ein weiterer Nutzen heraus.

Die Rotorblattspitzen drehen sich hier mit einer Geschwindigkeit von bis zu 350 Kilometern pro Stunde. Weil sie zu viel Lärm erzeugen, wurden die Dinotails montiert. Dabei zeigte sich, dass die Zacken auch den Wirkungsgrad verbessern. Die Energieausbeute kann sich um bis zu vier Prozent erhöhen.

Dies ist nur eine der 21 Erfindungen, die Enevoldsen zur Optimierung von Windturbinen gemacht hat. Auf sein Konto gehen 53 Einzelpatente in 21 Schutzrechtsfamilien.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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