Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Starke Laserdiode für die Schönheitschirurgie

01.03.2005


Das Einsatzgebiet von Lasern in der Industrie und der Medizin wird breiter: Osram Opto Semiconductors hat eine Laserdiode auf den Markt gebracht, deren Gehäuse etwa einen Quadratzentimeter groß ist und damit 20 Prozent kleiner als bisherige Standardgehäuse. Die Laserdiode kann unter anderem in der Dermatologie beim Haare entfernen, in der Zahlheilkunde beim Entfernen von Karies oder Zahnbelägen und in der Schönheitschirurgie beim Entfernen von Narben eingesetzt werden. Haupteinsatzgebiet ist aber die Energieversorgung anderer Laser, das so genannte Pumpen.


Das Einsatzgebiet von Lasern in der Industrie und der Medizin wird breiter: Osram Opto Semiconductors hat eine Laserdiode auf den Markt gebracht, deren Gehäuse etwa einen Quadratzentimeter groß ist und damit 20 Prozent kleiner als bisherige Standardgehäuse. Sirilas ist zudem günstiger zu fertigen. Die Dauerleistung liegt bei 30 Watt. Die Energie reicht zum Schweißen oder Schneiden von Blechen aus. In der Medizin kann die Laserdiode unter anderem in der Dermatologie beim Haare entfernen, in der Zahlheilkunde beim Entfernen von Karies oder Zahnbelägen und in der Schönheitschirurgie beim Entfernen von Narben eingesetzt werden. Haupteinsatzgebiet ist aber die Energieversorgung anderer Laser, das so genannte Pumpen.


In einer Laserdiode wird Strom in Licht umgewandelt. Sirilas integriert in einem Gehäuse einen Laserbarren, auf dem sich 16 einzelne Emitter befinden und elektrisch parallel betrieben werden. Die kompakte Bauform vereinfacht die Handhabung der Diode. Zur Optimierung ihrer thermischen Eigenschaften haben die Forscher der Osram-Tochter eine spezielle Wärmesenke mit Kühlrippen auf der Unterseite entwickelt, die die bei diesen Dioden übliche Wasserkühlung wesentlich effizienter macht.

Die 16 Laserstrahlen des Laserbarrens werden durch eine integrierte Linse zu einem einzigen Strahl geformt, dessen Abweichung unter einem Grad liegt. Dadurch ist der austretende Laserstrahl sehr intensiv und qualitativ hochwertig. Die Wellenlänge von Sirilas ist im Bereich von 800 bis 1000 Nanometern variabel einstellbar und kann so der Anwendung angepasst werden.


In der Industrie lässt sich die Laserdiode in so genannten Festkörperlasern einsetzen, die einen noch intensiveren Laserstrahl produzieren. Bisher wurden für den Festkörperlaser als Energiequelle spezielle Blitzlampen eingesetzt, die aber wenig effizient sind und eine kurze Lebensdauer haben. Mit der Siemens-Laserdiode bekommen Festkörperlaser eine stärkere und zuverlässigere Lichtquelle und werden von den Abmessungen her kleiner.(IN 2005.03.2)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation
http://www.osram-os.com
http://www.siemens.com

Weitere Berichte zu: Laserbarren Laserdiode Laserstrahl Schönheitschirurgie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Geräteschutzschalter erfüllt NEC Class 2
19.05.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Elektronikgehäuse für Anzeigeeinheiten
19.05.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften