Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zeitreise durch die Zukunft

25.02.2009
Die TU Berlin beteiligt sich auf der CeBIT vom 3. bis 8. März 2009 am Berlin-Brandenburger Forschungsgemeinschaftsstand in Halle 9, Stand B 39.

Hier werden fünf Exponate gezeigt. Zusätzlich präsentiert sich das Innovationszentrum "Vernetztes Leben" mit einem Extrastand in Halle 9, Stand B 47.

Ebenso wird Prof. Dr. Jean-Pierre Seifert innerhalb des CeBIT Open Source Forums 2009 einen Vortrag halten.

Innovationszentrum "Vernetztes Leben"
In der Sonderausstellung Future Life wird das Innovationszentrum "Vernetztes Leben" unter der Leitung von TU-Professor Sahin Albayrak auf der diesjährigen CeBIT vorgestellt und soll darüber hinaus auf weltweiten Messeauftritten zur Verbreitung von Innovationen dienen.

An dem 300 Quadratmeter großen Stand in Halle 9, Stand B 47 werden Lösungen für zukünftige gesellschaftliche Probleme in den Bereichen Energie, Gesundheit, Entertainment sowie Wissens- und Informationsversorgung einem breiten Fachpublikum präsentiert.

Besucherinnen und Besuchern wird hier die Möglichkeit geboten, in ein vernetztes Haus der Zukunft zu reisen. Jeder der Räume adressiert ein oder mehrere zukünftige gesellschaftliche Probleme und zeigt in einem vernetzten Gesamtkonzept Lösungen auf.

In der Küche zum Beispiel unterstützt ein digitaler Koch-Assistent den Bewohner bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung; im Freizeitraum können von einem Gesundheitsassistenten seine Vitaldaten überwacht und Trainingspläne erstellt werden. Auch die Energieversorgung gehört mit zum Konzept. So können beispielsweise die Autobatterie und andere Energiespeicher in Zukunft direkt in die Energieversorgung des Hauses mit einbezogen werden.

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. habil. Sahin Albayrak,
TU Berlin, DAI-Labor
Tel.: 030/314-74001
Fax: -74003
E-Mail: sahin.albayrak@dai-labor.de
Advanced Technologies for Smart Systems and Services
Eine der großen Herausforderungen heutiger Technologien ist die Entwicklung von zuverlässigen verteilten Systemen, die auf verschiedenen Plattformen ausführbar sind und Geräte nahtlos einbinden.

JIAC (Java-based Intelligent Agent Componentware) verbindet die Vorteile einer dienstorientierten Architektur mit Agententechnologien, um Anwendungen von morgen umzusetzen. JIAC ist skalierbar und flexibel, das heißt Dienste werden automatisch gefunden und genutzt, und es unterstützt Geräte vom Sensorknoten bis zum Server.

MIPGATE - Vehicular Communication Gateway
Der MIPGATE Connectivity Gateway stellt einen breitbandigen und sicheren Internet-Zugang für den Einsatz in Rettungswagen, Hochgeschwindigkeitszügen oder PKWs zur Verfügung und unterstützt alle IP-basierten Anwendungen wie E-Mail, Web-browsing, Video-Streaming, VoIP, VPN und den Zugang zu Intranets.

Hierfür integriert MIPGATE unterschiedliche Zugangstechnologien wie Flash-OFDM, UMTS/HSPA, GPRS/EDGE und WLAN und ermöglicht nahtlose Wechsel zwischen diesen Technologien auch während der Dienstnutzung.

PIA - Personal Information Assistant
Der persönliche Informationsassistent (PIA) ist ein Werkzeug für Forscher, das die Suche nach wissenschaftlichen Artikeln und die Arbeit mit diesen unterstützt. PIA bietet eine semantische Suche, personalisierte Empfehlungen und versorgt den Anwender kontinuierlich mit neuen Informationen, die zu seinem Informationsbedürfnis passen.

PIAs Features werden mittels einer Webanwendung für wissenschaftliche Forschung visualisiert. Anwender können nach Artikeln der Verlage ACM und IEEE suchen sowie ausgeführte Suchen und gefundene Suchergebnisse verwalten. Anwender können außerdem Ergebnisse bewerten und verschlagworten. Die Personalisierungskomponente nutzt diese Informationen, um die Interessen und Präferenzen des Nutzers für zukünftige Suchen zu lernen.

Kontakt für die drei oben genannten Projekte:
Prof. Dr.-Ing. Sahin Albayrak
TU Berlin, DAI-Labor
Tel.: 030/314-74001
Fax: -74003
E-Mail: sahin.albayrak@dai-labor.de
Commetrix
COMMETRIX-Software bietet Network Intelligence. Über den Import vorhandener Netzwerkdaten zum Beispiel aus Diskussionsforen, E-Mail, Instant-Messaging oder durch manuelles Coding, wird die Visualisierung, Messung und Analyse von dynamischen Netzwerken zwischen Akteuren, Usern, Inhalten oder Begriffen im Zeitverlauf möglich.

Mit der innovativen Verbindung von dynamischer Graphvisualisierung, Netzwerkmessung, interaktiver Exploration, Text Mining und vieler frei speicherbarer Datenattribute können die Formierung von Communities, die Ausbreitung von Themen sowie aufkommende zentrale Multiplikatoren oder Cluster dynamisch analysiert werden.

So ist es möglich, Muster tatsächlicher Teamkollaboration auf Projektplattformen oder Weiterleitungsprozesse bei VoIP-Telephonie zu erforschen.

Kontakt:
Dr. Matthias Trier
TU Berlin, Institut für Wirtschaftsinformatik, Fachbereich Systemanalyse
Tel.: 030/314-73482
Fax: -22357
E-Mail: trier@sysedv.cs.tu-berlin.de
Studentische AG Rechnersicherheit
Den Großteil ihrer Energie widmet die AG Rechnersicher¬heit der Vorbereitung und Teilnahme an sogenannten "Capture The Flag"-Wettbewerben. Ein CTF-Wettbewerb ist ein Experiment, in dem die Teilnehmer an fiktiver Software das Erkennen, Beheben und Ausnutzen von Schwachstellen trainieren können.

Solche Wettbewerbe werden üblicherweise in einem weltweiten virtuellen Netz (VPN) ausgetragen. Hauptmotivation der Teilnehmer ist die Überprüfung der Wirksamkeit von Sicherheitsverfahren.

Des Weiteren gibt die AG ihre Erfahrung im Sicherheitsbereich durch eine Lehrveranstaltung weiter, deren Kern eine selbst entwickelte Flughafensimulation ist. In ihr werden Störungen simuliert, die die Teilnehmer durch geeignete Redundanz- und Failover-Lösungen parieren sollen.

Kontakt:
Jörg Schneider
TU Berlin, Institut für Telekommunikationssysteme, AG Rechnersicherheit
Tel.: 030/314-73388
Fax: -25156
E-Mail: komm@cs.tu-berlin.de
Sichere Linux-basierte Handys -
Vortrag von Prof. Dr. Jean-Pierre Seifert, TU Berlin und Deutsche Telekom Laboratories, Fachgebiet "Security in Telecommunications" innerhalb des Programms CeBIT Open Source Forum 2009

Die letzten Jahre zeigten einen Trend hin zu Linux-basierten Handys auf dem gesamten Weltmarkt. Aufgrund der verschiedenen Sicherheits- und Manageability-Anforderungen der Akteure im Handy-Business, von Endbenutzenr, von Telekommunikationsbetreibern, von Serviceprovidern und von Geräteherstellern sind unterschiedliche Sicherheitskonzepte angepasst und implementiert worden, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Der Vortrag wird Anforderungen an sichere Linux-basierte Handys vorstellen und auch einige Sicherheitsfehlschläge hervorheben. Zum Abschluss werden neuere, moderne und verlässlichere Sicherheitsarchitekturen für Linux-basierte Handys beschrieben.

Kontakt:
Prof. Dr. Jean-Pierre Seifert
TU Berlin und Deutsche Telekom Laboratories
Fachgebiet "Security in Telecommunications"
Tel.: 030/8353-58680
Fax: -58409
E-Mail: jean-pierre.seifert@telekom.de
Zeit und Ort:
Freitag, 6. März 2009, 13.00-13.45 Uhr, Halle 6, Stand E50
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Dr. Thorsten Knoll
TU Berlin Servicegesellschaft mbH
Tel.: 030/447202-55
Fax: -88
E-Mail: knoll@tu-servicegmbh.de

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.dai-labor.de
http://www.agrs.tu-berlin.de
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2009:

nachricht Hybrid-Scanner ordnet Dokumente nach Chaos-Prinzip
09.03.2009 | Xamance

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2009: Trends und Themen
09.03.2009 | Deutsche Messe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2009 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Im Focus: Das Proton präzise gewogen

Wie schwer ist ein Proton? Auf dem Weg zur möglichst exakten Kenntnis dieser fundamentalen Konstanten ist jetzt Wissenschaftlern aus Deutschland und Japan ein wichtiger Schritt gelungen. Mit Präzisionsmessungen an einem einzelnen Proton konnten sie nicht nur die Genauigkeit um einen Faktor drei verbessern, sondern auch den bisherigen Wert korrigieren.

Die Masse eines einzelnen Protons noch genauer zu bestimmen – das machen die Physiker um Klaus Blaum und Sven Sturm vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

Technologietag der Fraunhofer-Allianz Big Data: Know-how für die Industrie 4.0

18.07.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - September 2017

17.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext

20.07.2017 | Förderungen Preise

Von photonischen Nanoantennen zu besseren Spielekonsolen

20.07.2017 | Physik Astronomie

Bildgebung von entstehendem Narbengewebe

20.07.2017 | Biowissenschaften Chemie