Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wirtschaftsinformatiker der Uni Münster auf der Cebit

13.03.2007
WWU präsentiert sich mit EU-Forschungsprojekt PICTURE

Die Wirtschaftsinformatiker der WWU Münster unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Becker präsentieren auf der diesjährigen Computermesse CeBIT in Hannover das europäische Forschungsprojekt PICTURE zur Planung und Nutzenbewertung umfassender IT-Investitionen.

Ein großes Potenzial für Bürokratieabbau und Kosteneinsparungen in der öffentlichen Verwaltung liegt in der Reorganisation existierender Abläufe und deren Unterstützung durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien - kurz Electronic Government. Allerdings wird dieses Potenzial vor allem in Kommunalverwaltungen bisher nur in sehr geringem Maße ausgeschöpft, da die Verantwortlichen häufig vor den notwendigen Investitionen zurückschrecken. Dies liegt daran, dass sich der Nutzen von Informationstechnologie bisher nicht hinreichend nachweisen lässt.

Im Forschungsprojekt PICTURE wird ein Werkzeug entwickelt, das öffentliche Verwaltungen in die Lage versetzt, den potenziellen Nutzen von Informationstechnologie im Vorfeld einer Investitionsentscheidung zu berechnen und so erfolgreiche Entscheidungen zu treffen. Um dies zu erreichen, wird eine einfache Möglichkeit geschaffen, die Prozesslandschaft einer Verwaltung (mit über tausend Geschäftsprozessen) zu erfassen und mit bestimmten Technologien in eine Wirkungsbeziehung zu setzen. Auf Basis dieser Beziehung können qualitative, quantitative und monetäre Effekte gemessen und von den Entscheidungsträgern ausgewertet werden. Dadurch können im Rahmen von Electronic Government die immer knapper werdenden Steuergelder gezielt dort eingesetzt werden, wo sie - nachweisbar - den höchsten Nutzen stiften.

Das PICTURE-Konsortium umfasst zwölf Partner aus sechs europäischen Ländern. Darunter sind neben dem European Research Center for Information Systems der WWU Münster und dem Konsortialführer SAP weitere Forschungseinrichtungen wie die Universität St. Gallen, Industriepartner wie FileNet sowie Kommunalverwaltungen aus Polen, der Schweiz, Griechenland, Italien und Deutschland vertreten.

Neben PICTURE werden weitere Exponate aus den Bereichen Managementinformationssysteme, Referenzmodellierung, Handelsinformationssysteme und Produzenten-Dienstleister-Kooperation ausgestellt. Das ERCIS ist auf dem Gemeinschaftsstand der nordrhein-westfälischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen (Halle 9, Stand C16) zu finden.

Link: ERCIS - European Research Center for Information Systems (www.ercis.de)

| Uni Münster
Weitere Informationen:
http://www.ercis.de
http://www.uni-muenster.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2007:

nachricht Online: future talk CeBIT 2007, Videos, Fotos
04.04.2007 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH

nachricht CeBIT Highlights des Fraunhofer IAO
03.04.2007 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2007 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie