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Hoher USV-Wirkungsgrad senkt TCO messbar

22.01.2007
Einschubmodulare USV passt zu jeder Anforderung

Rittal führt seine neue 3-phasige USV PMC 200 mit einem Wirkungsgrad von 96 Prozent am Markt ein. Das modulare, skalierbare System kann im laufenden Betrieb – ohne Bypass – erweitert werden. Vorteile: Leistung nach Wunsch ohne Einbußen bei der Sicherheit.

Herborn, 19. Januar 2007 – Eine zuverlässige Stromversorgung ist die Betriebsvoraussetzung für jedes hochverfügbare Rechenzentrum. Die neue USV Power Modular Concept PMC 200 von Rittal ist ein einschubmodulares System, das vertikale Redundanz ermöglicht. Das heißt, die redundanten Reserve-Module einer unterbrechungsfreien Stromversorgung können im gleichen Rack installiert werden. Neben dem Platz- und Kostenvorteil bietet Rittal mit dem neuen System die außergewöhnliche Option, Module im laufenden Betrieb zu wechseln oder zu ergänzen, ohne dass dazu in den Bypass-Modus gewechselt werden muss. Damit ist die Rittal USV kompromisslos permanent verfügbar. Es gibt keine Unterbrechungen, auch nicht für Wartungsarbeiten. Bei so genannter N+1-redundanter Auslegung kann jedes einzelne Modul nach Abschaltung im laufenden Betrieb gewechselt oder gewartet werden – weiterer Vorteil der Modularität: kurze Mean-Time-To-Repair.

Die USV Rittal PMC 200 zeichnet sich durch einen nochmals gesteigerten Wirkungsgrad aus. Sie spart auf diese Weise über die Laufzeit messbar Energiekosten. Durch einen Wirkungsgrad von 96 Prozent bei Volllast und – als weitere Besonderheit – über 95 Prozent auch im Teillastbereich rangiert die neue USV im internationalen Vergleich in der Spitzengruppe. Der Vorteil summiert sich über die typische Betriebsdauer auf mehrere Tausend Euro verglichen mit weniger effizienten USV-Geräten.

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Die hohe Leistungsdichte von Rittal PMC 200 ermöglicht bis zu 200 kW USV-Leistung pro Rack. Oder umgerechnet: 250 kW/qm Stellfläche! Das modulare Rittal System wird mit maximal fünf USV-Modulen bestückt. Die USV-Module sind in den Leistungsstufen 8, 12, 16, 20, 24, 32 und 40 kW lieferbar. Diese feine Staffelung unterstreicht den Anspruch pay-as-you-grow. Es wird nur so viel Leistung eingekauft, wie aktuell nötig. Kostspielige Überdimensionierungen entfallen. Gleichzeitig deckt das modulare Konzept auch künftige Leistungsanforderungen ab. Diese lassen sich online nachrüsten. Durch verringertes Gewicht können die meisten Module nun von einer einzelnen Person ein- und ausgebaut werden.

In Racks bis 20 kW Leistung bietet Rittal nun erstmals die Option, eine 12-fach 19“-Strom-Unterverteilung für den abgesicherten Anschluss der Serverracks direkt im USV-Rack zu integrieren. Zwölf dreiphasige Abgänge sind über Leitungsschutzschalter pro Phase abgesichert. Auf diese Weise spart die Rittal-Lösung Platz und eröffnet die Möglichkeit, bei kleineren Installationen die gesamte Stromversorgung übersichtlich in einem Rack zu integrieren.

Durch den Powerfaktor 1,0 eignet sich PMC 200 speziell für den Einsatz mit modernen Serversystemen, die in der Regel mit Schalt-Netzteilen ausgestattet werden und damit keine induktive Last erzeugen, sondern eine kapazitive.

Das Rittal PMC erfüllt die USV-Klassifizierung gemäß IEC 62 040-3. Damit trägt die Rittal USV den höchsten Klassifizierungscode VFI-SS-111 (Voltage and Frequency Independent). Die dezentrale Parallelarchitektur (DPA) beinhaltet eine integrierte Kontrolltechnik für Gleichrichter, Booster, Wechselrichter und statischen Bypass. Dabei besitzt die CPU eine Parallelintelligenz für erhöhte Sicherheit.

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de
http://www.faszination-zukunft.com
http://www.rimatrix5.de

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