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Mikroalgen für die Wüste

27.11.2012
Wissenschaftler der Hochschule Bremen bereitet Forschungsaufenthalt im Oman vor

Mikroalgen - kleine, pflanzenähnliche Organismen - können auch unter unwirtlichen Bedingungen wachsen. Dazu benötigen sie nur Licht, Wärme und ein Minimum an Nährstoffen.

Dennoch sind sie in der Lage, interessante Wertstoffe zu produzieren. In langjähriger Zusammenarbeit erforscht die Arbeitsgruppe Algenbiotechnologie der Hochschule Bremen unter der Leitung von Dr. Gerd Klöck, Professor für Bioverfahrenstechnik.

Gemeinsam mit den Unternehmen Bauer Nimr LLC (http://www.bauer.de/de/bre/contact/asia/) und Mazoon Environmental & Technological Services LLC (http://www.mets-oman.com) untersucht das Team die Möglichkeit, wie mit Hilfe von Mikroalgen an unwirtlichen Standorten und mit einfachsten Mitteln Neues geschaffen werden kann.

Was mit der Arbeit von Peter Bergmann, Absolvent des Internationalen Master-Studiengangs Technische und Angewandte Biologie und Träger des Hansepreis 2010, begann, wird Dominik Winckelmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Hochschule Bremen, in naher Zukunft fortsetzen.

Dazu wird eine Algenzuchtanlage in den trockenen Zonen des Omans gebaut und Abwasser aus der Erdölindustrie genutzt, um Mikroalgen zu züchten. Ein letztes Vorbereitungstreffen zur Konzeption der Anlage fand im November 2012 statt.

Für Rückfragen: Prof. Dr. Gerd Klöck, Professor für Bioverfahrenstechnik, Hochschule Bremen, Fakultät Natur und Technik, 0421-5905-4266, gerd.kloeck@hs-bremen.de

Ulrich Berlin | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-bremen.de

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