Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EU fördert Zusammenarbeit in Neuropsychiatrie: Universität Basel zentral beteiligt

25.05.2009
Um die Ursachen von neuropsychiatrischen Erkrankungen zu untersuchen, wollen Forschende aus der Schweiz, der EU und Russland kooperieren.

Ihr Forschungsvorhaben "ADAMS: Genomic variations underlying common neuropsychiatric diseases" wird durch das 7. EU-Forschungsrahmenprogramms mit rund 3 Mio. Euro gefördert.

Die Universität Basel ist Mitglied des Steuerungsausschusses und mit Prof. Andreas Papassotiropoulos als wissenschaftlichem Koordinator zentral am Forschungsprojekt beteiligt.

Die Ursachen für neuropsychiatrische Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz, Schizophrenie und Alkoholabhängigkeit sind vielfältig und komplex. Die Erkundung der biologischen Faktoren dieser in Europa häufigen Krankheiten wird zum Verständnis ihrer Entstehung und damit hoffentlich zur Entwicklung besserer Therapien beitragen.

In einem interdisziplinären Forschungsansatz, der von molekulargenetischen Untersuchungen bis zu klinischen Studien bei Patienten mit Alzheimer-Demenz, Schizophrenie und Alkoholabhängigkeit reicht, werden die biologischen Mechanismen untersucht, die zum Teil diesen Erkrankungen zugrunde liegen. Im Zentrum stehen dabei die Einflüsse von Umweltbedingungen sowie kulturelle Einflüsse auf Diagnose und Entstehung.

Die Forschenden erhoffen sich durch die Erkenntnisse dieses gross angelegten Forschungsprojekts, an dem die Universität Basel im Steuerungsausschuss zentral vertreten ist, neue Einblicke in die Entstehungsmechanismen neuropsychiatrischer Erkrankungen; dies könnte nicht zuletzt auch zu neuen Strategien in der Prävention und Therapie führen.

Beteiligt an diesem internationalen Forschungsverbund sind Universitäten und Institute aus der Schweiz (Universität Basel, Prof. Andreas Papassotiropoulos, Molekulare Psychologie und Biozentrum), Deutschland (Max-Planck-Institut für Molekulargenetik Berlin, Universität Bonn und Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim), den Niederlanden (Erasmus-Universität Rotterdam), Grossbritannien (Kings College London) und Russland (Russische Akademie der Medizinischen Wissenschaften).

Weitere Auskünfte:
Prof. Dr. Andreas Papassotiropoulos, M.D., Institut für Psychologie und Biozentrum der Universität Basel, Tel.0041 (0)61 267 05 99/88 und 0041 (0)61 267 20 02, E-Mail: andreas.papas@unibas.ch

Christoph Dieffenbacher | idw
Weitere Informationen:
http://www.unibas.ch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Geteiltes Denken ist doppeltes Denken
19.01.2017 | Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH)

nachricht Neue CRISPR-Methode enthüllt Genregulation einzelner Zellen
19.01.2017 | CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flashmob der Moleküle

19.01.2017 | Physik Astronomie

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

19.01.2017 | Medizin Gesundheit

Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile

19.01.2017 | Verfahrenstechnologie