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Raffiniertere Software für besseres Verständnis biologischer Prozesse

22.12.2006
Kooperation zwischen Dresdner Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik und der Transinsight GmbH bringt Forschung entscheidend voran

Das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden (MPI-CBG) startet eine dreijährige Kooperation mit der Transinsight GmbH mit dem Ziel, innovative Tools für die wissensbasierte Bildanalyse in den Biowissenschaften zu entwickeln.

Die im November 2005 gegründete Transinsight GmbH ist ein Software-Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf Produkten und Lösungskonzepten für wissensbasierte Technologien in den Biowissenschaften. Ihr Bestseller GoPubMed, eine viel genutzte biomedizinische Suchmaschine, wird in den Bereichen der biomedizinischen Bildrecherche und der wissensbasierten Wiedererkennung von Bild-Daten weiter ausgearbeitet werden. Besonders die Technik des Particle Trackings für Mikroskopie-Bilder, die im Hochdurchsatz generiert wurden, wird der Entwicklungsschwerpunkt der kommenden Jahre sein.

"Die außerordentlich gute wissenschaftliche Arbeit, die am MPI-CBG von Dr. Yannis Kalaidzidis auf dem Gebiet der Partikelverfolgung geleistet wird, ist eine ideale Basis für diese Zusammenarbeit. Die Möglichkeit, unsere Entwicklungen am MPI-CBG im wissenschaftlichen Arbeitsalltag testen zu können, hat für uns einen unschätzbaren Nutzen", so Dr. Michael R. Alvers, Geschäftsführer und Mitbegründer von Transinsight.

Prof. Dr. Marino Zerial, Direktor am MPI-CBG Dresden, weiß über die Wichtigkeit der Entwicklung von intelligenten Software-Lösungen, da genau sie dringend für die Auswertung von wissenschaftlichen Bild-Daten in riesigen Mengen benötigt werden. "Für uns ist es entscheidend, durch eine neue Generation von image-based screens (IBS) effizienter Informationen aus Daten-Sets ziehen zu können - so können wir biologische Prozesse viel besser verstehen, und auch neue und bessere Arzneimittel entwickeln. Eine ausgeklügelte Software ist ein unverzichtbares Werkzeug, um enorme Datensätze zu analysieren und ihnen einen Sinn zu geben sowie versteckte und unvermutete Verbindungen zu offenbaren", so Zerial weiter.

Dr. Ivan Baines, Director of Services and Facilities am MPI-CBG, initiierte die Zusammenarbeit und erarbeitete den dreijährigen Kooperationsvertrag zwischen Transinsight und dem Dresdner Institut. Er ist begeistert über die bevorstehenden Entwicklungen: "Diese Art der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft erlaubt es uns, innovative Entwicklungen genau in Richtung unserer Bedürfnisse zu lenken. Mit Transinsight werden wir eine noch flexiblere und leistungsfähigere Anwendung entwickeln, die uns helfen wird, Probleme über das hinaus zu lösen, wofür sie ursprünglich gedacht war. Eine solche Kooperation bringt unsere eigene Forschung entscheidend voran und gibt am Ende auch der gesamten Community ein hilfreiches Tool für die Forschung an die Hand."

Dr. Andreas Trepte | Max-Planck-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de/

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