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Neues Forschungsprojekt der bitop AG in Kooperation mit koreanischem Forschungsinstitut KAIST

25.08.2006
Neues Forschungsprojekt der bitop AG in Kooperation mit koreanischem Forschungsinstitut KAIST zur Hemmung der krankheitstypischen Proteinaggregatbildung bei Alzheimer und anderen Amyloidkrankheiten

Viele schwere chronische Erkrankungen wie Alzheimer und Typ-2 Diabetes sind durch die Anreicherung bestimmter Proteinaggregate, so genannter Amyloide, gekennzeichnet. Substanzen, die die Amyloid-Bildung hemmen oder verhindern, finden daher als mögliche therapeutische Ansatzpunkte großes Interesse.

Extremolyte als natürliche Proteinstabilisatoren mit aggregations-hemmenden Eigenschaften könnten die krankheitsassoziierte Amyloidbildung möglicherweise verhindern. Die bitop AG untersucht in Kooperation mit Prof. Chan Beum Park vom KAIST (Korea Advances Institute of Science and Technology), einer der führenden wissenschaftlichen Institutionen Südkoreas, ob die bekannten protein-stabilisierenden Eigenschaften der bitop-Extremolyte die Bildung von Alzheimer-Amyloiden und anderen krankheitsassoziierenden Proteinaggregaten hemmen oder gar verhindern können.

Über Extremolyte

Extremolyte sind natürliche Wirkstoffe, die aus Mikroorganismen gewonnen werden, die selbst dort überleben können, wo eigentlich kein Leben mehr möglich ist: in der klirrenden Kälte des arktischen Eises, im kochenden Wasser von Geysiren, in lebensfeindlichen Salzseen, in der Trockenheit der Wüste oder in 6.000 Meter Meerestiefe. Die Substanzen wirken wie ein Wasserspeicher und schützen die Zellen vor dem Austrocknen. Bei menschlichen Hautzellen stärken sie unter anderem die Widerstandsfähigkeit gegen Umweltbelastungen und Stressfaktoren wie Hitze, Trockenheit oder starke Sonne.

Über bitop

Die bitop Aktiengesellschaft ist weltweit führend in der Produktion und technologischen Anwendung von Extremolyten, Schutzstoffen aus Mikroorganismen. Sie finden Anwendung im Protein-, Zell- und Hautschutz und bieten Schutz vor extremen Umweltbedingungen wie Hitze, UV-Strahlung oder Trockenheit. Im Jahr 2000 wurde die bitop AG für die Entwicklung des Produkts Ectoin aus der Gruppe der Extremolyte und das zugrunde liegende biotechnische Herstellungsverfahren "Bakterienmelken" mit dem Innovationspreis Ruhrgebiet ausgezeichnet. Ectoin ist heute fester Bestandteil verschiedenster Hautpflegeprodukte im Bereich Sonnenschutz und Anti-Aging. Einen weiteren Innovationspreis erhielt die bitop AG 2005 für die Entwicklung eines völlig neuartigen Produktes zur Prävention von feinstaubbedingten Atemwegserkrankungen ebenfalls auf Basis von Extremolyten. Die bitop AG wurde 1993 von Forschern der Privaten Universität Witten/Herdecke gegründet.

Kontakt für Anfragen:
Hartmut Schultz Kommunikation GmbH
Hartmut Schultz/Irmgard Jarosch
Höchlstraße 2
81675 München
Tel.: +49 (0) 89 99 24 96 24
Fax: +49 (0) 89 99 24 96 22

Hartmut Schultz | idw
Weitere Informationen:
http://www.bitop.de

Weitere Berichte zu: Ectoin Forschungsinstitut Hitze KAIST Trockenheit

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