Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BioInnovationsZentrum Dresden - Kraftfeld der Biotechnologie mit einzigartigem Konzept

24.05.2004

Das BioInnovationsZentrum Dresden (BIOZ) wurde heute als eines der bedeutendsten Kompetenzzentren für Biotechnologie im Freistaat Sachsen feierlich eröffnet. Auf rund 10.000 Quadratmetern Fläche vereint das Haus Wissenschaft und Wirtschaft unter einem Dach: Fast 2.900 Quadratmeter belegt das Biotechnologische Zentrum der Technischen Universität (TU) Dresden (BIOTEC), in dem die neu geschaffenen Lehrstühle mit ihren Arbeitsgruppen Platz finden. Rund 6.500 Quadratmeter stehen jungen Unternehmen und Gründern der Biotech-Branche zur Verfügung, von denen bereits 40 Prozent vermietet sind. Die Investitionen von etwa 40,5 Millionen Euro werden vom Freistaat Sachsen und der TechnologieZentrumDresden GmbH mit Unterstützung der EU getragen. Im BIOZ arbeiten die Wissenschaftler und Unternehmer vorwiegend auf dem Gebiet des "Molekularen Bioengineering", das Zukunftsthemen wie Gewebe-Ersatz, Zelluläre Maschinen oder Nanobiotechnologie umfasst.

"Mit dem BioInnovationsZentrumDresden hat Sachsen nun ein zweites Kraftfeld, das diese Zukunftsbranche nachhaltig voranbringen wird", sagte Sachsens Wirtschaftsminister Dr. Martin Gillo. "Wie in der Leipziger Bio City arbeiten Unternehmer und Forscher hier Hand in Hand unter einem Dach. Dies und die typisch sächsische Begeisterung für Innovation und Dynamik sind Erfolgsgeheimnisse der sächsischen Biotechnologie-Offensive." Gute Voraussetzungen dafür seien gegeben, ergänzt Wissenschaftsminister Dr. Mathias Rößler: "Mit fünf neuen Professuren und einer Nachwuchsforschergruppe sowie hervorragenden Studienbedingungen für den internationalen Studiengang ’Molecular Bioengineering’ besitzt das BIOZ in Dresden nun beste Startbedingungen, um sich in kurzer Zeit zu einem exzellenten Forschungszentrum zu entwickeln." Dresdens Oberbürgermeister Ingolf Roßberg setzt auf die Attraktivität der Landeshauptstadt: "Mit der Errichtung des BioInnovationsZentrumsDresden wird ein neuer Kristallisationskern der Biotechnologie in Dresden geschaffen, der Forschung und Unternehmen unter einem Dach vereint."

Acht Unternehmen sind bereits Mieter. Das BIOZ bietet ein bislang einmaliges Nutzungskonzept, das vor allem jungen Firmen und Start-Ups zugute kommen soll, erläutert Geschäftsführer Dr. Bertram Dressel: "Eine Reihe von für Forscher und Unternehmer notwendigen Anlagen und Geräte, etwa Zellkulturräume oder eine Zentrifugen-Plattform, werden zentral installiert und durch qualifiziertes Personal betrieben. Via Internet sollen deren Nutzung sowie viele andere Serviceleistungen gebucht werden können." Die Unternehmen können sich so auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. "Ein großer Standortvorteil für das BIOZ sind die kurzen Wege zwischen den einzelnen Kompetenzzentren", sagt Prof. Hermann Kokenge, Rektor der TU Dresden. "Ich erwarte daher, dass sich Dresden zu einem bedeutenden Zentrum der Biotechnologie entwickelt."

Joachim Kuss | biosaxony
Weitere Informationen:
http://www.biodresden.com
http://www.biosaxony.com
http://www.tu-dresden.de/biotec

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress
23.02.2018 | Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)

nachricht Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren
23.02.2018 | Max-Planck-Institut für molekulare Genetik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics