Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Sicherheitszentrum gegen biologische Gefahren

13.01.2003


Biologische Waffen und exotische Krankheiten sind Gefahren, die jede Nation bedrohen können. Durch ein Frühwarnsystem hoffen australische Wissenschaftler sie vorherzusagen, wirksam zu bekämpfen und mehr Schutz für Mensch und Umwelt zu garantieren.



Die University of Queensland, Australien, richtet ein Forschungszentrum zur Früherkennung von biologischen Gefahren ein. Ziel des Cooperative Research Centre (CRC) for Australian Biosecurity ist der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und der Tierwelt, der Natur und der ökonomischen Resourcen gegen biologische Angriffe und exotische Krankheiten jeder Art. Es soll Methoden enwickeln, die es ermöglichen, biologische Bedrohungen früher zu erkennen und ihnen schon im Vorfeld effektiver zu begegnen. Dazu sollen neue Technologien bis hin zur Satellitenüberwachung entwickelt und genutzt werden.

Die politischen Entwicklungen der jüngsten Zeit zeigen, wie wichtig ein biologisches Sicherheitssystem zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt ist. Ein weiterer Schwerpunkt wird auch die Ausbildung von Fachleuten für Virologie, Parasitologie und für angewandte Epidemiologie sein, da bei weitem noch nicht genügend Experten zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sollen Instrumente und Labortechniken entwickelt bzw. verbessert werden, die es ermöglichen, Krankheitserreger schon am Ort des Geschehens zu spezifizieren.


Das Forschungzentrum hat sein Hauptquartier an der Universität von Queensland, wo Forscher aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen zusammenarbeiten werden. Dem Zentrum stehen 17, 5 Mio AUS Dollar über einen Zeitraum von sieben Jahren zur Verfügung. Nach Professor John Mackenzie, Molekularforscher und kommissarischer Leiter des Zentrums, wird es Australien in die Lage versetzen, genauere Vorhersagen über biologische Bedrohungen zu treffen und diesen nicht schutzlos ausgeliefert zu sein.

Weitere Partner in der Forschungsvereinigung CRC sind die folgenden Organisationen: CSIRO Animal Health Laboratory; Queensland Department of Primary Industries (QDPI); Commonwealth, Department of Health and Ageing; Queensland Health; Northern Territory Health; Northern Territory Fisheries; Sydney University; Committee of Agriculture, Fisheries and Food Australia; Curtin University of Technology; Commonwealth Department of Agriculture, Fisheries and Forestry.

Für Anfragen auf englisch:
Professor John Mackenzie
Telefon 0061-7-3365-4648
Email: john.mackenzie@uq.edu.au

Sabine Ranke-Heinemann | idw
Weitere Informationen:
http://www.ranke-heinemann.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Bakterieller Untermieter macht Blattnahrung für Käfer verdaulich
17.11.2017 | Max-Planck-Institut für chemische Ökologie

nachricht Neues Werkzeug für gezielten Proteinabbau
17.11.2017 | Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte