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Protein für Nanotechnologie

26.11.2002


Extremophile Lebewesen als neuer Baustein der Elektronik.



NASA-Forscher haben Proteine von hitzebeständigen Lebewesen dafür verwendet, Nano-Bausteine für die Optik und Elektronik zu konzipieren, berichtet das Ames-Research Center. Die dabei entstandenen Nano-Gitter, die zwischen zehn und 100 Mal kleiner als herkömmliche Bausteine sind, sollen nach Angaben der Forscher in Zukunft als Speicher oder als Sensoren dienen.

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Die Forscher haben die Gene des Einzellers Sulfolobus shibatae so verändert, dass sie auf ein Protein, das sich mit Gold oder Halbleitern verbindet, aufgetragen werden konnten und dann die regelmäßige Anordnung der Proteinkomplexe übernahmen. Diese entstandenen Gitter aus Nanopartikeln würden sich als Speicherplatz eignen, erklärt Andrew McMillan vom Ames-Research Center. Ein Nanometer ist um 100.000 mal kleiner als ein menschliches Haar. "Eine Struktur dieser Größenordnung zu konzipieren, ist eine große Herausforderung", so der Wissenschaftler.

Der Einzeller Sulfolobus lebt in sauren bis zu 85 Grad Celsius heißen Schlammquellen. Er braucht, um in dieser Umgebung zu überleben spezielle hitzeresistente Proteine. Diese sind auch dafür verantwortlich, dass die regelmäßigen Gitter überhaupt hergestellt werden können. Ein Grund warum die Forscher die extremophilen Lebewesen für diese Art der Forschung verwenden, liegt darin, dass ihre Proteine extrem robust sind.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://amesnews.arc.nasa.gov

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