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Zwischen Grundlagenforschung und Klinischer Anwendung

04.10.2002


Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropsychologie an der RUB Vier Tage lang im Blickpunkt: Gedächtnisstörungen

Vom 10. bis 13. Oktober 2002 findet an der Ruhr-Uni die 17. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropsychologie statt. Sie wird von der Arbeitseinheit Neuropsychologie der RUB (Leiterin: Prof. Dr. Irene Daum) organisiert. Erwartet werden rund 600 Teilnehmer sowie namhafte nationale und internationale Wissenschaftler, die sich vier Tage lang intensiv mit Gedächtnisstörungen beschäftigen werden. Zur offiziellen Eröffnungsveranstaltung am Freitag (11. Oktober, 9.00 Uhr, Audimax) sind die Medien herzlich eingeladen.

Traditioneller Schwerpunkt

Gedächtnisstörungen bilden traditionell einen Schwerpunkt sowohl der neuropsychologischen Grundlagenforschung als auch der klinischen Anwendung. Wissenschaftler aus dem In- und Ausland werden auf der Jahrestagung neue Erkenntnisse zu neuronalen Grundlagen und zur Neuroanatomie des Gedächtnisses präsentieren. Kliniker äußern sich außerdem zur Diagnostik und Behandlung von Veränderungen der Merkfähigkeit bei unterschiedlichen klinischen Störungen. Konkret geht es beispielsweise um Persönlichkeit und Wesensänderung, um Gedächtnisstörungen bei Kindern und Jugendlichen, um den Wiederaufbau des Gedächtnisses, um Gedächtnis-Management, um das Kurzzeitgedächtnis oder um Demenzerkrankungen.

Konzept

Das Konzept der 17. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropsychologie (die erstmals zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neuropsychologie veranstaltet wird) verbindet wissenschaftliche Vorträge, Symposien, Fortbildungsveranstaltungen, Mitgliederversammlungen und Ausstellungen. Als Veranstaltungsorte dienen neben den zentralen Gebäuden der RUB (Hörsaalzentrum Ost, Audimax) die Seminarräume der Bochumer Fakultät für Psychologie im Flachbau Ost des Gebäudes GA (GAFO).

Neurowissenschaften an der RUB

Auf dem Gebiet der Neurowissenschaften zählt die RUB zu den führenden Institutionen in Europa. Biologen, Chemiker, Psychologen, Mediziner und Neuroinformatiker arbeiten - häufig im Verbund - an ganz unterschiedlichen neurowissenschaftlichen Projekten. Reparaturstrategien des Gehirns werden ebenso unter die Lupe genommen wie die Sinnesorgane. Ein weiteres Ziel ist die technische Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse, z. B. bei der Gesichtserkennung per Computer oder beim Konzipieren von Robotern. Mit der "International Graduate School for Neuroscience", dem Institut für Neuroinformatik sowie zahlreichen Lehrstühlen bietet die RUB insgesamt vielfältige Studien- und Forschungsmöglichkeiten in den Neurowissenschaften.

Weitere Informationen

Dr. Jennifer Uekermann, Arbeitseinheit Neuropsychologie, Fakultät für Psychologie, GAFO 05/607, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-23119, Fax: 0234/32-14622, E-Mail: Jennifer.Uekermann@ruhr-uni-bochum.de

Dr. Josef König | idw

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