Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verbundprojekt isobar gestartet

21.05.2008
Entwicklung einer feuchtebasierten Regelung von Produktionsprozessen der Gefriertrocknung und der Gastrocknung

Die Unternehmen HOF SONDERANLAGENBAU GMBH, IDT BIOLOGIKA GMBH, BRUKER OPTIK GMBH, DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH und Fraunhofer IWS Dresden haben ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Verbundprojekt mit dem Namen "isobar" gestartet.

Mit diesem Projekt sollen leistungsfähige in line-Sensoren zur Produktfeuchtemessung entwickelt und unter industriellen Bedingungen getestet werden. Der Feuchtegehalt ist in einer Vielzahl von Produktionsprozessen ein Parameter, der im entscheidenden Maße die Prozesseffizienz sowie die Produktqualität beeinflusst. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen die Gefriertrocknung als ein wesentlicher Prozessschritt in der pharmazeutischen Produktion sowie die Testung an einer Gastrocknung während der Ausspeisung aus einem Untergrundgasspeicher. Das Konsortium erwartet von dieser Entwicklung einen Wechsel von derzeit extern gesteuerten zu geregelten Prozessen mit einer daraus resultierenden deutlichen Zeit- und Energieeinsparung.

Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg von "isobar" ist die enge Zusammenarbeit des Konsortiums, in dem sowohl Industrieunternehmen als Hersteller und Anwender und ein Forschungsinstitut vertreten sind. Das Konsortium wird durch das Fraunhofer IWS koordiniert. Im Rahmen der BMBF-Initiative "Forschung für die Produktion von morgen" wird das über drei Jahre mit 2,8 Mio. € veranschlagte Projekt durch das BMBF gefördert und durch den Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betreut.

... mehr zu:
»DBI »IDT

Verbundpartner:

Bruker Optik GmbH
Die Firma Bruker Optik GmbH besitzt langjährige Erfahrung (seit 1974) in der Entwicklung, dem Bau und Vertrieb von FT-IR-Spektrometern. Die Spektrometer werden in Deutschland entwickelt und produziert und weltweit vermarktet. Weltweit sind 450 Mitarbeiter bei der Bruker Optik beschäftigt, davon allein 250 in Deutschland.

Viele namhafte Firmen in Europa, USA und Asien nutzen mittlerweile die leistungsfähigen Geräte im Bereich der Produktentwicklung und Qualitätssicherung. Im zunehmenden Maße werden durch Bruker Optik auch Geräte zur Prozessanalytik angeboten. Dabei kommen sowohl MIR- und NIR- als auch Ramanspektrometer zum Einsatz.

DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH
Die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH kann auf eine 40-jährige Erfahrung als Dienstleitungs- und Engineeringunternehmen für die Gasindustrie verweisen und wird seit 1991 im Zuge der Neugründung als GmbH geführt. Langjährige Arbeitsgebiete sind die Planung und Betreuung gastechnischer Anlagen sowie geologische und gasanalytische Untersuchungen.
Durch die ca. 30 Mitarbeiter des DBI werden Routineanalytikaufgaben übernommen, wozu die Bearbeitung sowohl von Rahmenverträge verschiedener Gasversorger (EMPG, BEB, RWE) und Chemieunternehmen (Linde Leuna) zur Messung der Gaszusammensetzung, als auch die von Forschungsthemen bezüglich der Anpassung und Testung von Messtechnik entsprechend den Anforderungen der Gasindustrie gehören.

Mitarbeiter des DBI wirken weiterhin in den nationalen und internationalen normgebenden Organisationen (DVGW, DIN) mit.
Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS)
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik betreibt mit ca. 150 Mitarbeitern anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung auf den Gebieten der Laser- und Oberflächentechnik.

Seit 1995 wird am IWS intensiv die Technologie- und Methodenentwicklung zur in-situ-Charakterisierung von Gasatmosphären industrieller Prozesse verfolgt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Aufklärung und Optimierung von Schichtabscheidungsprozessen mittels Chemical Vapour Deposition (CVD) sowie die Spurengasanalytik bis in den ppb-Bereich. Dazu werden optische Messtechniken wie Diodenlaser-Spektroskopie oder FTIR-Spektroskopie im NIR und MIR-Bereich eingesetzt.

Hof Sonderanlagenbau GmbH
Die Firma Hof Sonderanlagenbau GmbH wurde 1988 gegründet. Derzeit arbeiten 130 Mitarbeiter am Standort Lohra.

Die wesentlichen Produkte des Unternehmens bestehen in automatische GMP-Gefriertrocknungsanlagen für die aseptische Produktion, automatische Beschickungssysteme für aseptische Produktionsbereiche, Labor- und Pilotgefriertrocknungsanlagen, Einfriergeräte, CIP-Zentralen, Einfrier- und Auftaugeräte für Blutplasma sowie Spin Freezer. Anwendung finden die Produkte des Unternehmens in der Pharmazie und Biotech-Industrie, in Blutbanken und Krankenhäusern sowie bei der Herstellung von Kulturen im späteren Einsatz der Lebensmittelindustrie.

IDT Biologika GmbH
Die IDT Biologika GmbH, bisher bekannt als Impfstoffwerk Dessau-Tornau GmbH, ist ein pharmazeutisches Unternehmen, das sich auf Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Biologika spezialisiert hat. Durch einen hohen Ausbildungs- und Wissenstand der derzeit 609 Mitarbeiter kann IDT flexibel auf die Markterfordernissen reagieren. Heute agiert die IDT weltweit als geachteter und kompetenter Ansprechpartner im Bereich der Biologika. IDT hat sich die Aufgabe gesetzt mit ihren Produkten und Serviceleistungen in den Geschäftsfeldern Tiergesundheit, Humanimpfstoffe und Pharmazeutika die Gesundheit von Mensch und Tier zu erhalten und zu verbessern. Weltweit führende Technologien werden für die Produktherstellung eingesetzt, um Qualität auf höchstem Niveau gewährleisten zu können.

Ansprechpartner

Dr. Wulf Grählert
Fraunhofer IWS
Winterbergstraße 28
01277 Dresden
Tel: +49 (351) 2583406
Fax: +49 (351) 2583300
email: wulf.graehlert@iws.fraunhofer.de

Dr. Ralf Jaeckel | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.iws.fraunhofer.de
http://www.brukeroptics.de
http://www.dbi-gut.de

Weitere Berichte zu: DBI IDT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen
09.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht Wolkenbildung: Wie Feldspat als Gefrierkeim wirkt
09.12.2016 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie