Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Viton® Fluorkautschuk widersteht aggressiven organischen Säuren

16.06.2015

Kosteneffiziente FKM-Alternative für die Automobilindustrie

Viton® VTR-9307 ist ein neuer, bisphenolisch vernetzbarer Fluorkautschuk-Precompound von Chemours für die Herstellung von Fluorelastomer(FKM)-Teilen, die langzeitig heißen, sauren Gase und Kondensaten widerstehen. Chemours ist ein Tochterunternehmen von DuPont, das zum 1. Juli 2015 als Spin-off in ein neues, eigenständiges Unternehmen umgewandelt wird.


Grafik: Chemours

Im Vergleich zweier mineralgefüllter Elastomere zeigt der auf dem neuen Viton® VTR-9307 Fluorkautschuk-Precompound basierende Typ nach 168 h Lagerung in 100 °C heißer 1N-Essigsäure einen deutlich besseren Eigenschaftserhalt als ein herkömmliches, bisphenolisch unter Verwendung von Metalloxid-Aktivatoren vernetztes Vulkanisat (Standard-FKM).

Das neue Produkt verbindet hohe Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit mit zusätzlicher Säurebeständigkeit für Anwendungen wie AGR-Sensoren und die Rückleitung von Kurbelgehäusegasen (Positive Crankcase Ventilation, PCV), Diesel-Partikelfilter, Dichtungen für Ladeluftkühler, Saugrohre, AGR-Kühler oder Schnellverschlüsse sowie O-Ringe und Manschetten für Elemente der Luftführung. Bisher waren hierfür höherpreisige peroxidisch vernetzen FKM erforderlich.

Die Vorteile von Viton® VTR-9307 basieren auf einer innovativen, von Chemours entwickelten Technologie. Das Produkt erfordert nicht den Einsatz herkömmlicher Metalloxid-Aktivatoren. Daher kommt es auch nicht zu dem extremen Quellen, das diese Substanzen unter Einwirkung von organischen Säuren verursachen.

Auf Basis von Viton® VTR-9307 hergestellte Elastomere quellen unter solchen Bedingungen in nur sehr geringem Maße (z. B. <5 % in 1N-Essigsäure). Ihre mechanischen Eigenschaften, wie Reißfestigkeit und -dehnung, Härte und Druckverformungsrest, die auf ähnlich hohem Niveau liegen wie die der peroxidisch vernetzten FKM, bleiben auch nach langzeitiger Einwirkung organischer Säuren weitgehend unbeeinflusst.

Grundsätzlich erfordern Viton® VTR-9307 Fluorkautschuk-Precompounds keine klassischen Metalloxid-Aktivatoren. In geringen Mengen (~ 0,5 bis 1,5 phr) zugegeben, verbessern diese aber die Vernetzung und Eigenschaften wie den Druckverformungsrest und die Hitzebeständigkeit der Vulkanisate. Die Säurebeständigkeit und die Reißdehnung der Vulkanisate bleiben dabei weitgehend unbeeinflusst.

Dazu Jean-Marc Imbert, Global Product Manager, Fluoroelastomers bei Chemours: „Dieser neue Viton® Fluorkautschuk-Precompound bietet eine kosteneffiziente Lösung gegenüber peroxidisch vernetzten FKM, die heute in vielen anspruchsvollen Anwendungen, insbesondere in der Automobilindustrie, im Einsatz sind.“


The Chemours Company, Wilmington, Delaware/USA, ein Tochterunternehmen von DuPont, ist ein Weltmarktführer bei TiO2-Technologien, Fluorprodukten sowie anderen auf Chemie basierten Lösungen. Chemours liefert seinen Kunden in einer Vielzahl von Industrien branchenwichtige, innovative Produkte und anwendungstechnisches Know-How. Produkte von Chemours finden sich unter anderrem in Kunststoffen und Beschichtungen, in der Kältetechnik und Klimatisierung, im Automobil- und Bergbau oder in der Ölraffination. Zu den bekanntesten Marken zählen Teflon®, Ti-Pure®, Krytox®, Viton®, Opteon® und Nafion®. Chemours beschäftigt rund 9000 Mitarbeiter in 37 Produktionsstätten und beliefert über 5000 Kunden in Nordamerika, Lateinamerika, im asiatisch-pazifischen Raum und in Europa.

Weitere Informationen zu Chemours unter www.chemours.com


Chemours™, das Chemours Logo und Viton® sind markenrechtlich geschützt für The Chemours Company.

Chemours Deutschland GmbH
Hugenottenallee 175
D-63263 Neu-Isenburg
Horst-Ulrich Reimer
Tel.: +49-(0) 61 02/ 18-1297
E-Mail: Horst-Ulrich.Reimer@chemours.com

www.chemours.com

Horst Ulrich Reimer | Chemours Deutschland GmbH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Verbesserte Leistung dank halbiertem Gewicht
24.07.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Hochschule Bochum und thyssenkrupp präsentieren Solar-Sportcoupé
06.07.2017 | Hochschule Bochum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Im Focus: 3-D scanning with water

3-D shape acquisition using water displacement as the shape sensor for the reconstruction of complex objects

A global team of computer scientists and engineers have developed an innovative technique that more completely reconstructs challenging 3D objects. An ancient...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungen

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

IT-Experten entdecken Chancen für den Channel-Markt

25.07.2017 | Unternehmensmeldung

Erst hot dann Schrott! – Elektronik-Überhitzung effektiv vorbeugen

25.07.2017 | Seminare Workshops

Dichtes Gefäßnetz reguliert Bildung von Thrombozyten im Knochenmark

25.07.2017 | Biowissenschaften Chemie