Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues EU-Projekt zur Energieeffizienz von Gebäuden

05.12.2008
Universität Tübingen koordiniert Großprojekt mit 21 europäischen Partnern

Am 9. und 10. Dezember kommen 21 beteiligte Projektpartner aus Großunternehmen, mittelständischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten aus ganz Europa nach Tübingen, um den Startschuss für ein neues von der Europäischen Union gefördertes Großprojekt zu geben.

Dieses Projekt wird von der Universität Tübingen koordiniert und beschäftigt sich mit der Energie- und Ressourceneffizienz von Gebäuden. Sein Akronym "clear-up" steht für "clean and resource efficient buildings for real life".

Das Projekt ist auf vier Jahr angelegt und erhält eine Fördersumme von 8,3 Mio. Euro bei einer Gesamtprojektsumme von 12 Mio. Euro. Udo Weimar und Nicolae Barsan, die Projektkoordinatoren vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, sind besonders stolz darauf, dass es unter allen eingereichten Anträgen in dieser Sparte der Materialwissenschaften auf Platz 1 gesetzt wurde.

Für die Vorgehensweise wurde ein ganzheitlicher, integrierter Ansatz gewählt, der auch die Entsorgung der verwendeten Baumaterialien mit im Blick hat und sich nicht auf Neubauten beschränkt. Es sollen explizit auch Materialien und Technologien entwickelt werden, die bei der Renovierung von Gebäuden zum Einsatz kommen können. Beispielsweise werden neue Dämmmaterialien entwickelt, die mindestens eine ebenso gute Isolationswirkung wie die klassisch geschäumten Systeme aufweisen, aber erheblich weniger Raum verbrauchen und mit einer Wärmespeichertechnologie gekoppelt sind.

Ein elektronisches Gesamtsteuerungskonzept wird den Energie- und Lichteintrag über die Fenster ebenso einbinden wie die Steuerung von Belüftung und Beleuchtung. Ein wichtiger Aspekt im Konzept ist auch das Wohlbefinden der Nutzer, ohne deren angepasstes Verhalten die Einsparpotenziale durch Energie- und Ressourceneffizienz nicht genutzt werden könnten. Das Konzept wird sich nicht nur auf den gewerblichen Bereich erstrecken, sondern auch für private Bauten geeignete Materialien und Technologien entwickeln.

Weitere Informationen:

Dr. Udo Weimar
Institut für Physikalische und Theoretische Chemie
Tel.: (07071) 29-77634
upw@ipc-uni-tuebingen.de
EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit · Michael Seifert
Wilhelmstr. 5 · 72074 Tübingen
Tel.: 0 70 71 · 29 · 7 67 89 · Fax: 0 70 71 · 29 · 5566
E-Mail: presse1@verwaltung.uni-tuebingen.de

Michael Seifert | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-tuebingen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Wirbel als Räder der Natur
28.03.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Stadtplanung im Klimawandel: HafenCity Universität Hamburg entwickelt Empfehlungen
24.03.2017 | HafenCity Universität Hamburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten