Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Firmenzentrale der ‚Maroc Telecom‘ in Rabat: SentryGlas® Zwischenlagen von DuPont ermöglichen hohe Funktionalität, statisch

14.09.2012
Die Fassade der neuen Firmenzentrale der ‚Maroc Telecom‘ in Rabat ist ein weiteres eindrucksvolles Zeugnis für die umfassenden Möglichkeiten von DuPont™ SentryGlas® Zwischenlagen.

Die Fassadenkonstruktion dieses von dem Pariser Architekturbüro Jean Paul Viguier et Associés entworfenen Gebäudes hat eine doppelte Hülle mit einer Gesamtfläche von 11 500 m2.


Foto: Jean-Paul Viguier et Associés
Mit Hilfe von Verbundsicherheitsglas mit der SentryGlas® Zwischenlage konnten die Architekten der neuen Firmenzentrale der ‚Maroc Telecom‘ in Rabat wichtige konstruktive und funktionelle Anforderungen erfüllen.


Foto: Jean-Paul Viguier et Associés
Die Fassadenkonstruktion der neuen Firmenzentrale der ‚Maroc Telecom‘ in Rabat besteht aus einer doppelten Hülle mit einer Gesamtfläche von 11 500 m2.

Deren Außenseite ist aus 1480 mm breiten und 3503 mm hohen vorgehängten Scheiben aus Verbundsicherheitsglas (VSG) zusammengesetzt, die von einer Edelstahlkonstruktion gehalten werden und die Windlasten aufnehmen. Das VSG ist ein Laminat aus 10 mm dickem Einscheiben-Sicherheitsglas mit ipasol bright Sonnenschutzschicht, einer 1,52 mm dicken SentryGlas® Zwischenlage und einer ebenfalls 10 mm dicken Floatglasscheibe.

Die VSG-Scheiben mit der SentryGlas® Zwischenlage widerstehen den hohen Tagestemperaturen ebenso wie der großen Differenz zwischen den Tages- und Nachttemperaturen. Weil sich die Fassade bei Tag auf bis zu 70 °C erwärmen kann, konnte kein VSG mit PVB-Zwischenlage verwendet werden, denn dieses ist nach französischen, auch in Marokko geltenden Bauvorschriften nur bis 64 °C zugelassen. Auf Grund seiner im Vergleich zu PVB höheren thermischen Beständigkeit (bis 82 °C) ist SentryGlas® dagegen ein ideal geeignetes Material für diese sowie für andere, noch höheren Temperaturen ausgesetzte Installationen.

Da SentryGlas® zudem einhundertmal steifer und fünfmal fester ist als herkömmliche PVB-Zwischenlagen, konnten die VSG-Laminate rund ein Drittel dünner und damit signifikant leichter ausgeführt werden als vergleichbare Scheiben mit PVB-Zwischenlagen.

SentryGlas® ermöglicht eine effiziente Kraftübertragung zwischen den aufeinander laminierten Glasscheiben über einen breiten Temperaturbereich und sorgt damit für ein außerordentlich gutes Biegeverhalten des Verbundes unter Last. Als Folge zeigen Laminate mit SentryGlas® bei gleicher Belastung weniger als die Hälfte der Durchbiegung vergleichbarer Laminate mit herkömmlicher PVB-Zwischenlage und damit annähernd das Verhalten monolithischer Scheiben gleicher Dicke.

Da das Gebäude in einer seismisch aktiven Region liegt, spielt dieses Biegeverhalten ebenfalls eine wichtige Rolle. Und selbst bei Glasbruch bieten auf SentryGlas® basierende Laminate dank der hohen Festigkeit der Zwischenlage eine sehr gute Resttragfähigkeit. Zudem bleiben die Bruchstücke an der SentryGlas® Zwischenlage haften, so dass das Gefährdungspotenzial für Passanten sinkt.

„Das wärmetechnische Verhalten von SentryGlas®, vor allem seine Eignung für Einsatztemperaturen von bis zu 82 °C, hat uns beeindruckt und war bei dieser Installation von elementarer Bedeutung. Auf Grund der funktionalen Eigenschaften und der Belastbarkeit der Zwischenlage, besonders im Hinblick auf die zu erwartenden Windlasten, konnten wir ein dünneres VSG verwenden und dadurch die Tragkonstruktion leichter und filigraner ausführen“, so Tomaso Mani von Jean Paul Viguier et Associés. „Dies wiederum gibt eine höhere Gestaltungsfreiheit und erlaubt innovative Gebäudekonzepte, deren Gesamteindruck nicht durch aufwändige Tragkonstruktionen beeinträchtigt wird.“

Das von dem italienischen Laminierer Zadra Vetri S.r.L. hergestellte Verbundsicherheitsglas mit der SentryGlas® Zwischenlage bestand diverse Tests nach wichtigen Prüfnormen wie Cahier 3574 (VEA) ‚Résistance au vent avec charge de sécurité‘ (Windlast gleich ± 6000 Pa), Cahier 3533 ‚Stabilité en zones sismiques‘, EN 12543-4 ‚Verbundglas und Verbund-Sicherheitsglas – Teil 4: Verfahren zur Prüfung der Beständigkeit‘ sowie NF P08 302 ‚Test de résistance à l’impact d’un corps M50‘. Zudem erhielt SentryGlas® für den Einsatz in diesem Projekt die Europäische Technische Zulassung (‚Avis Technique‘) des CSTB (Centre Scientifique et Technique du Bâtiment).

Neben ihren zahlreichen funktionellen Vorteilen besitzt die SentryGlas® Zwischenlage weitere vorteilhafte Eigenschaften wie hohe, glasähnliche Transparenz, eine nahezu universelle Beständigkeit gegenüber Vergilben sowie eine außerordentlich hohe Kantenstabilität. So behält das Gebäude sein ästhetisches Aussehen über einen langen Zeitraum und unterstreicht damit die Qualität, die allgemein mit der Marke ‚Maroc Telecom‘ verbunden wird.

DuPont Glass Laminating Solutions gibt Herstellern und Spezifizierern von Verbundglas Zugriff auf Werkstoffe, Dienstleistungen und Innovationen, die zu einer besseren Welt beitragen, indem sie Gebäude besser schützen, Fahrzeuge sicherer machen und den Bau stabilerer, energieeffizienterer, mehr natürliches Tageslicht einlassender Gebäude ermöglichen.

Seit 1802 bietet DuPont den globalen Märkten Wissenschaft und Entwicklungen auf Weltklasseniveau in Form von Produkten, Materialien und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und Meinungsführern gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen gefunden werden können. Dazu zählen die Bereitstellung von gesunden Nahrungsmitteln für alle Menschen auf der Welt, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Leben und Umwelt. Weitere Informationen zu DuPont und Inclusive Innovation unter www.dupont.com.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und SentryGlas® sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

GLS-EU-2012-02

Hinweis für die Redaktion:
Diese Pressemitteilung basiert auf Informationen von:
Jean-Paul Viguier et Associés
Architecture et Urbanisme
16 rue du Champ de l'Alouette
75013 Paris
Tel.: (33)1 44 08 62 00
Fax : (33)1 44 08 62 02
Lorraine Karleskind
lkarleskind@viguier.com

Kontakt:
Birgit Radlinger
Tel.: +49 (0) 6102 18-2638
Fax: +49 (0) 6102 18-1318
birgit.radlinger@dupont.com

Birgit Radlinger | DuPont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Stadtplanung im Klimawandel: HafenCity Universität Hamburg entwickelt Empfehlungen
24.03.2017 | HafenCity Universität Hamburg

nachricht Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen
23.03.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise