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Mini-Standard statt Maxi-Schutz bei Bau-Schadstoffen!

06.05.2011
Der neue EU-Standard für Baustoffe bietet nur bedingt Schutz vor gesundheitsbelastenden Baumaterialien
Der Schutz der Menschen vor gesundheitsschädlichen Einflüssen und Schadstoffen sollte immer Priorität vor wirtschaftlichen Interessen genießen. Was den Schutz vor Schadstoffen im Baubereich betrifft, sehen der Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament das offenbar ganz anders:

Statt eines gesetzlichen Rahmens für einen Maximal-Schutz wurden in einer neuen EU-Verordnung lediglich Mindest-Standards festgelegt. Wer aber wirklich nachhaltig denken und wirksamen Verbraucherschutz betreiben will, sollte entsprechend wirksame Grenzwerte für gesundheitsgefährdende Baumaterialien erlassen.

Laut einer neuen EU-Verordnung müssen ab Juli 2013 bei allen Bauprodukten mit CE-Kennzeichnung besonders besorgniserregende Stoffe ausgewiesen werden. Die neuen Regeln gelten dann für alle im Binnenmarkt gehandelten Bauprodukte, zum Beispiel Teppichböden, Tapeten oder Betonfertigteile. Ganz konkret gesagt kann die europäische Kommission Schwellenwerte für gefährliche Stoffe festlegen, die aus Bauprodukten in die Innenraumluft, Boden oder Gewässer entweichen können oder Emissionsklassen für verschiedene Gebäudetypen einrichten. Damit wird zumindest für Architekten ein verbindlicher Maßstab für Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (Volatile Organic Compounds = VOCs) geschaffen.

Letztendlich aber scheint es aus Sicht der Menschen, die in den Gebäuden leben und atmen, schwer verständlich, warum nicht von vorne herein ein maximaler Schutz gewährleistet werden kann.

Wie das auf freiwilliger Basis wesentlich besser funktionieren kann, beweisen dagegen tatsächlich nachhaltig denkende und handelnde Hausbau-Unternehmen aus Deutschland, die sich freiwillig zu einem maximalen Schutz verpflichten. Das innovative Holzhaus-Unternehmen Baufritz aus Südbayern denkt hier weit voraus und bietet mit seinem Gesundheits-Baukonzept einen optimalen Schutz für alle Bewohner.

Beim Bau eines Holzhauses oder eines Gewerbebaus werden bei Baufritz alle für den Bau eingesetzten Materialien nach baubiologischen und allergikergerechten Richtlinien genauestens nach Schadstoffen überprüft. Statt Mindeststandards zu definieren, werden nur wirklich gesundheitsgeprüfte Materialien eingesetzt, deren Werte die baubiologischen Vorgaben erfüllen. „Die gesetzlichen Grenzwerte für VOCs sind leider wesentlich schwächer und bieten somit nur bedingten Gesundheitsschutz“, erklärt Dagmar Fritz-Kramer, Unternehmenschefin des mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2009 ausgezeichneten Holzhaus-Unternehmens. „Unsere Kunden erhalten vor der Übergabe ihres individuellen Holzhauses eine kostenlose Luftschadstoffmessung in den Innenräumen und somit absolute Sicherheit, dass keine Baustoffe verwendet wurden, die ihnen schaden könnten.“

Dies stellt auch im Hinblick auf zukünftige Generationen ein verantwortungsvolles Handeln dar, denn die natürlichen und nachwachsenden Bau- und Dämmstoffe, welche hier zum Einsatz kommen, lassen sich ohne Sondermüll- oder Recyclingproblematik in den Naturkreislauf zurückführen. Ein vorbildliches und erfolgreiches Konzept, das die Natur schont und zukunftsfähig ist.

Weitere Informationen finden Sie unter www.baufritz.de

Julia Albrecht | Bau-Fritz

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