Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hinweise zum Umgang mit künstlichen Mineralfaserdämmstoffen

27.01.2011
Die am häufigsten im Bauwesen verwendeten Faserarten sind künstlich erzeugte Mineralfasern, die meist als Dämmstoffe in Form von Stein- und Glaswolle verarbeitet werden.

In einer neuen Veröffentlichung informiert das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) über Eigenschaften, Herstellung und Anwendungsbereiche der Mineralfaserprodukte. Einen Schwerpunkt bilden Handlungsempfehlungen zum fachgerechten Umgang mit den Stoffen. Die Broschüre wendet sich besonders an Bauherren, Architekten, Ingenieure und Beauftragte.

Während moderne Mineralfaserdämmstoffe eine gute Ökobilanz vorweisen können und ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit durch ein RAL-Gütesiegel garantiert wird, gelten die vor 1995 produzierten alten Mineralwolleprodukte als krebserregend. Seit dem Jahr 2000 dürfen sie nicht mehr gehandelt werden, sie sind jedoch noch massenhaft in Gebäuden zu finden. Die Informationsbroschüre zeigt detailliert, wie die Freisetzung der Fasern bei Sanierung, Abriss und Entsorgung möglichst gering gehalten werden kann.

Jährlich fallen etwa 100.000 Tonnen Abfälle an Mineralfaserprodukten an, die zumeist durch Deponierung entsorgt werden. Obwohl eine höhere stoffliche Verwertungsquote prinzipiell möglich wäre, ist der Übergang vom Abfallstoff zum Produkt bisher nur in Einzelfällen gelungen. Das Heft stellt neue Rücknahme- und Recyclingkonzepte vor, wie sie etwa in der Schweiz zum Einsatz kommen.

Die Veröffentlichung ist in der Reihe BBSR-Berichte KOMPAKT erschienen. Sie kann kostenfrei per E-Mail an silvia.haupt@bbr.bund.de angefordert oder auf der Website des BBSR heruntergeladen werden.

Kontakt:
Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste
Telefon +49 22899 401-1484
christian.schlag@bbr.bund.de
Fachlicher Ansprechpartner:
Claus Asam, Referat Bauingenieurwesen - Baustoffe, Baukonstruktion
Telefon +49 3018 401-3412
E-Mail: claus.asam@bbr.bund.de
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Christian Schlag | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbr.bund.de
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BerichteKompakt/2011/DL__1__2011,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/DL_1_2

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Modernes Architektenhaus mit landestypischen Design-Elementen
15.02.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Großprojekte: Auf den Start kommt es an - Projekt zur Optimierung komplexer Bauvorhaben gestartet
03.02.2017 | Technische Universität Braunschweig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Im Focus: Sensoren mit Adlerblick

Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der...

Im Focus: Weltweit genaueste und stabilste transportable optische Uhr

Optische Strontiumuhr der PTB in einem PKW-Anhänger – für geodätische Untersuchungen, weltweite Uhrenvergleiche und schließlich auch eine neue SI-Sekunde

Optische Uhren sind noch genauer als die Cäsium-Atomuhren, die gegenwärtig die Zeit „machen“. Außerdem benötigen sie nur ein Hundertstel der Messdauer, um eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

ANIM in Wien mit 1.330 Teilnehmern gestartet

17.02.2017 | Veranstaltungen

Ökologischer Landbau: Experten diskutieren Beitrag zum Grundwasserschutz

17.02.2017 | Veranstaltungen

Von DigiCash bis Bitcoin

16.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Stammzellen verlassen Blutgefäße in strömungsarmen Zonen des Knochenmarks

17.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

LODENFREY setzt auf das Workforce Mangement von GFOS

17.02.2017 | Unternehmensmeldung

50 Jahre JULABO : Erfahrung – Können & Weiterentwicklung!

17.02.2017 | Unternehmensmeldung