Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitales Baumanagement sorgt für effiziente Projektabwicklung

29.06.2009
RIB-Software treibt Hochtechnologie-Forschungsprojekt voran

Durchgängige Projektprozesse nach dem Vorbild der digitalen Fabrik in der Automobilindustrie: Dieses Ziel haben sich sowohl Projektentwickler und -koordinatoren im Aufgabenfeld der Vertretung von Bauherren sowie auch ausführende Bauunternehmen gesetzt. Das Bundesforschungsministerium für Bildung und Forschung fördert mit MEFISTO ein Projekt, das der Bauindustrie diesen Schritt zum digitalen Planen und Bauen ermöglichen soll.

Federführend auf Forschungsseite ist dabei die Technische Universität Dresden. Die bauausführende Partei repräsentieren die Ed. Züblin AG aus Stuttgart und die Max Bögl Bauservice GmbH & Co. KG aus Neumarkt. Die im Projekt eingesetzten Softwaresysteme stammen von RIB-Gruppe mit Hauptsitz in Stuttgart - für Prozesse in der Bauausführung - sowie der gibGREINER GmbH, München, mit Fokus auf den Bauherrenvertreter. Die CAD-Anbieter SimPlan AG und solidpro GmbH aus dem Umfeld der Automobil- und Maschinenbauindustrie komplettieren den Softwarebereich. Als weitere MEFISTO-Projektpartner treten das Beratungsunternehmen AEC3 Deutschland GmbH sowie die Bauhaus Universität Weimar auf. Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit für das Forschungsprojekt ist die KompetenzZentrum Bau Neumarkt GmbH.

Durch die enge Zusammenarbeit der RIB -Gruppe mit führenden Bauunternehmen Europas im Rahmen des Forschungsprojektes ist das Unternehmen mit den aktuellen Bedürfnissen der Branche in Prozess- und Kostenmanagement vertraut. In die Softwareentwicklung im Hause RIB fließen daher konkrete Praxisanforderungen mit ein.

Bei MEFISTO werden Projektprozesse umfassender Bauprojekte live innerhalb eines digitalen Modells zusammengeführt. Jede Partei, ob Bauausführer oder Projektentwickler, soll dabei kontinuierlich auf die für sie relevanten Informationen zugreifen können. "Für den Bauausführer ist ein sehr detailliertes Controlling aller beteiligten Subunternehmer verschiedener Gewerke unabdingbar", erklärt H.-Dieter Muntzinger, Projektleiter bei RIB. "Der Bauherrenvertreter hingegen konzentriert sich primär auf den Fortschritt einzelner Bauabschnitte im Hinblick auf den Termin- und Budgetplan", fügt er hinzu.

Das digitale Modell ist dabei nicht auf das kontinuierliche Controlling sowie die Prognose von Mengen und Kosten auf Planungsseite beschränkt. "Es sollen auch umfassende Bauausführungsprozesse, wie etwa die Interaktion von Baukränen auf den Baustelle, visualisiert werden", berichtet Professor Raimar J. Scherer von der Technischen Universität Dresden. "Mit gebündelten Kompetenzen wollen wir der Bauindustrie den Weg zum digitalen Bauen ebnen", fasst Professor Scherer zusammen.

Über die RIB-Gruppe
Seit fast 50 Jahren offeriert RIB im Softwaremarkt für Bauwesen, Anlagenbau und Infrastrukturmanagement innovative Lösungen für Planung und zuverlässige Kostenkontrolle. Mit weltweit über 100.000 Installationen zählt RIB zu den führenden Softwareanbietern für Prozess- und Kostenmanagementlösungen. Dabei baut RIB-Software die Brücke zwischen Computer Aided Design-Anwendungen (CAD) und den Enterprise Resource Planning-Systemen (ERP). Die RIB-Lösungen decken die gesamte Wertschöpfungskette im Bau-, Anlagenbau- und Infrastrukturbereich ab, inklusive Projektierung, Planung, Ausschreibung, Kalkulation, Koordination, Controlling, Beschaffung und Nutzung. Zu den Anwendern zählen führende Baukonzerne, die öffentliche Hand, Architektur- und Ingenieurgesellschaften sowie Großunternehmen im Bereich des Industrie- und Anlagenbaus. Mehrsprachige und mehrwährungsfähige Lösungen gewährleisten auch international eine erfolgreiche Projektabwicklung. Über Vertriebs- und Servicebüros in Europa, in den USA, im Nahen Osten und Asien werden RIB-Lösungen rund um den Globus vermarktet.
Über die KOMPETENZZENTRUM BAU NEUMARKT GmbH
Als regionale Netzwerkorganisation für die Bauwirtschaft wurde das KompetenzZentrum Bau im Jahr 2000 im Rahmen der bayerischen High-Tech-Offensive gegründet. Hauptziel ist die Entwicklung von Neumarkt i.d.OPf. als Kompetenzregion für innovatives Bauen. Hierzu werden Foren und Workshops organisiert um den Wissenstransfer in die Region zu fördern. Öffentlichkeitsarbeit ist hierfür unumgänglich.

Personalentwicklungsmaßnahmen ergänzen unser Betätigungsfeld. Besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der Ausbildungsförderung. So wird in Haupt- und Realschulen intensiv für die Bauberufe geworben. Im Rahmen der EU-Förderinitiative Leonardo da Vinci ist es gelungen, Fördergelder für Sprachreisen Auszubildender im Baugewerbe nach Großbritannien zu erhalten. An die KompetenzZentrum Bau Neumarkt GmbH ist ein Förderverein angeschlossen, dem derzeit ca. 100 Firmen und Institutionen aus allen Bereichen des Baugewerbes sowie zahlreiche Kommunen angehören.

Pressekontakt:
RIB Software AG
Verena Mikeleit
Tel. 0711-7873-369
email: presse@rib-software.com

Verena Mikeleit | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.rib-software.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Pavement-Scanner spürt visuell nicht erkennbare Straßendefizite auf
16.02.2018 | Bergische Universität Wuppertal

nachricht Sonnenhaus ohne großen Speicher
13.02.2018 | Institut für Solarenergieforschung GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

Researchers from the Institute of Organic Chemistry and Biochemistry of the CAS (IOCB Prague), Institute of Physics of the CAS (IP CAS) and Palacký University...

Im Focus: Das VLT der ESO arbeitet erstmals wie ein 16-Meter-Teleskop

Erstes Licht für das ESPRESSO-Instrument mit allen vier Hauptteleskopen

Das ESPRESSO-Instrument am Very Large Telescope der ESO in Chile hat zum ersten Mal das kombinierte Licht aller vier 8,2-Meter-Hauptteleskope nutzbar gemacht....

Im Focus: Neuer Quantenspeicher behält Information über Stunden

Information in einem Quantensystem abzuspeichern ist schwer, sie geht meist rasch verloren. An der TU Wien erzielte man nun ultralange Speicherzeiten mit winzigen Diamanten.

Mit Quantenteilchen kann man Information speichern und manipulieren – das ist die Basis für viele vielversprechende Technologien, vom hochsensiblen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Auf der grünen Welle in die Zukunft des Mobilfunks

16.02.2018 | Veranstaltungen

Smart City: Interdisziplinäre Konferenz zu Solarenergie und Architektur

15.02.2018 | Veranstaltungen

Forschung für fruchtbare Böden / BonaRes-Konferenz 2018 versammelt internationale Bodenforscher

15.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

17.02.2018 | Energie und Elektrotechnik

Stammbaum der Tagfalter erstmalig umfassend neu aufgestellt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Strategien zur Behandlung chronischer Nierenleiden kommen aus der Tierwelt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics