Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltpremiere für das Floating Bed des niederländischen Architekten

03.07.2006
Konventionelle Möbel sind aufgrund der Erdanziehungskraft mit der Erde verbunden. Das Floating Bed (schwebendes Bett) jedoch überwindet diese fundamentale Kraft und fällt gen Himmel. Vier dünne Kabel sichern seine bewegungslose Position und bilden den einzigen Kontakt mit dem Boden.

Dank des intelligenten Einsatzes eines permanent magnetischen Materials hat das Floating Bed eine Tragkraft von bis zu 900 Kilogramm. Bei einer Schwebedistanz von 40cm. Man kann sich dabei verschiedene Funktionen vorstellen, wie z.B. ein Bett, ein Sofa, einen japanischen Esstisch, einen Warenpräsentationstisch oder das Fundament eines schwebenden Pavillons. Das Magnetfeld an der Oberseite des Floating Bed ist stark reduziert, so dass Bankkarten nicht gelöscht werden.


Der Architekt Janjaap Ruijssenaars (33) arbeitete sechs Jahre lang mit verschiedenen Spezialisten, darunter Bakker Magnetics, an der Entwicklung des Floating Bed. Das Projekt erreichte erst vor kurzem seine technische Umsetzbarkeit.

Das Floating Bed feiert im Juni 2006 mit der Präsentation eines Modells (1:5) bei der Millionaire Fair in Kortrijk (Belgien) und bei der 100% Design Fair in Rotterdam (Niederlande) Weltpremiere. Das Konzept und seine verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten wurden durch den Designer Janjaap Ruijssenaars eingetragen und geschützt.

... mehr zu:
»Floating Bed

Zusatz:

Das hier gezeigte Objekt fängt die Form ein, die Stanley Kubrick in seinem Film '2001: A Space Odyssey' aus dem Jahre 1968 benutzte. Der Monolith, wie Stanley Kubrick und Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke behaupteten, muss von einer anderen Macht geschaffen worden sein als derjenigen, die für die üblichen kreisrunden planetarischen Körper und andere freiere Formen, wie Organismen, verantwortlich ist. Das Rechteck als Metapher für die Existenz intelligenten Lebens.

Der Untertitel des Floating Bed ist '2001: A Spaed Oddity'.

Preisempfehlung:

Floating Bed 1:5 - EUR 115.000

Floating Bed 1:1 - EUR 1.200.000

Der 1973 geborene Janjaap Ruijssenaars (1973) ist Architekt (Master of Science) und Gründer von Universe Architecture.

Zu seinen Tätigkeiten zählen Städteplanung, Architektur und Design. Indem diese Berufe übereinander projektiert werden, entstehen faszinierende neue Ideen und Formen. Dieses Floating Bed ist ein interessantes Beispiel für diesen Prozess.

Janjaap Ruijssenaars | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.UniverseArchitecture.com

Weitere Berichte zu: Floating Bed

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Doppelhaus mal anders - Elegantes Glas-Ensemble am Hang
02.05.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Bauübergabe der ALMA-Residencia
26.04.2017 | Max-Planck-Institut für Astronomie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten