Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rückenwind für fahrradbasiertes Verkehrssystem - Vision aus Bayern für Hightech-Städte in Asien

13.04.2006
Luftstrombetriebene Fahrradröhren ermöglichen neue Verkehrssysteme für Hightech-Städte von morgen

Insgesamt 39 Aussteller aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren auf drei Gemeinschaftsständen Innovationen aus Bayern

Bayerns Staatssekretär Hans Spitzner eröffnet den "Bayerntag" am 26.04.2006 um 11 Uhr, Halle 2 Stand A54

"VeloVent" - ein fahrradbasiertes Transportsystem in transparenten Röhren ist ein visionäres Forschungs-Pilotprojekt des Fachgebietes Sportgeräte und -materialien an der Technischen Universität München, das bereits in der Projektphase auf große Nachfrage in asiatischen Hightech-Städten stößt. Das Konzept VeloVent ist ein integriertes Infrastruktursystem für Ballungsräume: Muskelbetriebene Fahrzeuge bewegen sich in einem Netzwerk aus transparenten Röhren und werden durch einen Luftstrom in Fahrtrichtung unterstützt. Bereits mit geringstem Kraftaufwand können Dauergeschwindigkeiten von über 30 km/h erzielt werden. Das Röhrentransportsystem verbindet zentrale Knotenpunkte des Stadtbereiches wie Park&Ride-Flächen, Messezentren oder Firmengelände. Wesentliche Nachteile des Fahrrads wie Sicherheitsrisiken durch andere Verkehrsteilnehmer, Wetterabhängigkeit, niedrige Geschwindigkeit oder körperliche Anstrengung werden durch das luftstrombetriebene Röhrensystem beseitigt. Mobilität mit der Sicherung des Individualverkehrs ist wesentlicher Motor für die Wirtschaftskraft in Ballungszentren. Hier birgt vor allem das Fahrrad als Individualverkehrsmittel neue Chancen mit innovativer Infrastruktur. Gerade Städte mit Potenzial für Radfahrer wie Seoul, Peking oder Shanghai aber auch europäische Städte wie Berlin bieten konkrete Anwendungsszenarien.

... mehr zu:
»Fahrrad »Verkehr

Die Technische Universität München mit ihrem Fachgebiet Sportgeräte und -materialien ist nur eines von insgesamt 11 Unternehmen und 13 wissenschaftlichen Instituten, die auf dem Gemeinschaftsstand der Bayern Innovativ im Bereich Research & Technology ein innovatives Spektrum an Lösungskompetenzen für vielfältige industrielle Aufgabenstellungen zeigen: Virtuelles Prototyping mittels haptischer Modellierung von dreidimensionalen Oberflächen, CFD-Strömungssimulationen, Digitialdrucktinte für nicht saugende Unterlagen, innovative Material- und Oberflächenprüfungsverfahren, Leichtbaumaterialien für die Automobilindustrie, Magneto-Optische Sensorik, kognitive Ergonomie und Software für Forschungsfahrsimulatoren oder berührungslose Minimalmengendosierung für nieder- bis höchstviskose Fluide.

Einladung zum Bayerntag am 26.04.2006 (Halle 2 Stand A 54)
Am Mittwoch, 26.04.2006, findet auf dem Gemeinschaftstand der Bayern Innovativ der traditionelle Bayerntag statt. Wirtschaftsstaatssekretär Hans Spitzner wird um 11.00 Uhr den Bayerntag eröffnen. Ein Presserundgang über den Stand schließt sich daran an. Um 18.00 Uhr beginnt die Bayernparty auf dem Gemeinschaftsstand. Zu beiden Terminen sind alle Aussteller und Vertreter der Medien herzlich eingeladen.
Bayern Innovativ mit zwei weiteren Ständen vertreten
Erstmals ist die Bayern Innovativ als Koordinator des Bayerischen Energie-Forums mit einem Gemeinschaftsstand im Bereich Energy Halle 13 Stand E60 vertreten: 6 Unternehmen und 2 wissenschaftliche Institute zeigen hier Lösungen aus den Bereichen innovative Kraft-Wärme-Kopplung im Kleinstleistungsbereich, Software für dezentrales Energiecontrolling, Gasporenbrenner-Technologie für industrielle Anwendungen oder Hochtemperaturkompressoren und Brennkammern für Gasturbinen.

Insgesamt 6 Unternehmen und 1 wissenschaftliches Institut stellen auf dem Bayern- Innovativ-Gemeinschaftsstand im Bereich Subcontracting Halle 4 Stand C42 aus , der im Rahmen der Projektinitiative BAIKA - Bayerische Innovations- und Kooperationsinitiative Automobilzulieferindustrie ausgerichtet wird. Themenschwerpunkte bilden hier folienisolierte Flachleiter für PCB-Verbindungen, Kontakttechnik für KfZ-Anwendungen, Consulting für Produktsicherheit, Umweltsimulation und Zuverlässigkeitsprognostik sowie Wärmebehandlung von Metallteilen oder Federn als Antriebs-, Spann- und Dämpfungselemente für alle Bereiche der Industrie.

Insgesamt sind auf den drei Gemeinschaftsständen der Bayern Innovativ 23 Unternehmen und 16 Institute auf rund 600 m² präsent.

Informationen:

Sonja Henning, Projektleiterin Messe, Tel. 0911/20671-117, henning@bayern-innovativ.de
Nicola Socha, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0911/20671-151, socha@bayern-innovativ.de
Dr. Petra Blumenroth, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0911/20671-116, blumenroth@bayern-innovativ.de

Nicola Socha | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayern-innovativ.de

Weitere Berichte zu: Fahrrad Verkehr

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Smarte Gebäude durch innovative Dächer und Fassaden
31.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Nachhaltiger Baustoff: Pilze als Dämmmaterial nutzen
30.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik